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Klassiker Zürich gegen Basel unter besonderen Vorzeichen

Im Letzigrund treffen sich heute Sonntag der FC Zürich und der FC Basel zum Schlagerspiel der 12. Runde der Axpo Super League. Der Klassiker birgt nach der "Schande von Zürich" zusätzliche Brisanz.

Sie sind die einzigen Schweizer Klubs, die derzeit im Europacup engagiert sind. Seit der Saison 2003/04 stehen nur ihre Namen auf der Meistertafel der Super League. Das Duell FCZ gegen FCB ist in diesem Jahrtausend der Klassiker schlechthin auf nationaler Ebene. Derzeit sind beide Vereine in der Meisterschaft unter Wert klassiert. Titelhalter Basel belegt Platz 4, der FCZ steckt als Achter gar im Tabellenkeller fest.

Die Super League kehrt in den Letzigrund zurück, nachdem in diesem Stadion in der letzten Runde die Situation eskaliert ist. Wegen wilden Szenen auf den Zuschauertribünen hatte am 2. Oktober Schiedsrichter Sascha Kever das Derby zwischen den Grasshoppers und dem FCZ beim Stand von 2:1 abgebrochen. Wie jene Partie gewertet wird, ist noch immer nicht klar. Der FCZ war damals an einem Tiefpunkt angelangt, Trainer Urs Fischer musste sich harscher Kritik erwehren.

Auf der Seite von Basel kommt Heiko Vogel nun auch zu seinem Cheftrainer-Debüt in der Meisterschaft. Im Cup gegen Schötz war sein Team bravourös aufgetreten, in der Champions League musste es gegen ein starkes Benfica Lissabon einen Dämpfer einstecken. Nun will Vogel den FCB wieder zum Angstgegner des FCZ machen. Im ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Klubs in der laufenden Saison hatten die Zürcher im St.-Jakob-Park dank einer Schluss-Offensive mit 2:1 gewonnen.

Ein anderer Vogel hat in den vergangenen Wochen ebenfalls für Schlagzeilen gesorgt. Der als Profi-Spieler zurückgetretene Johann Vogel, seines Zeichens ehemaliger Captain der Schweizer Nationalmannschaft, ist bei den arg gebeutelten Grasshoppers in den Coaching-Staff der 1. Mannschaft aufgerückt. Es machte sogar das Gerücht die Runde, er gebe sein Comeback als Aktiver.

Speziell ist die Partie heute gegen die Young Boys für GC-Goalie Roman Bürki. Der U21-Internationale gehört den Bernern, er ist an GC ausgeliehen und YB-Stammkeeper Marco Wölfli ist sein Vorbild.

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