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Kein Schweizer-Final beim Unihockey-Europacup

Die Frauen von Piranha Chur haben sich am Unihockey-Europacup in Lettland für den Final qualifiziert.

Dort treffen sie am Samstag auf Titelverteidiger IKSU Umea (Sd), das im zweiten Halbfinal die Red Ants Winterthur bezwang.

Die Churerinnen setzten sich in Valmiera gegen Classic Tampere 7:6 nach Verlängerung durch. Geraldine Rossier schoss den Siegtreffer in der 6. Minute der Overtime. Im Final gegen das routinierte IKSU Umea treten die Churerinnen nun aber als Aussenseiterinnen an. Die Schwedinnen kämpfen zum sechsten Mal in Folge um die Goldmedaille im Europacup.

Für den Finaleinzug musste Umea allerdings hart kämpfen. Die Red Ants verlangten dem Favoriten alles ab. In der 23. Minute lagen die Winterthurerinnen 3:1 vorne. Und als Doppeltorschützin Silvana Nötzli knapp zwei Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer zum 5:6 erzielte, keimte nochmals Hoffnung auf. Letztlich verpassten die Cupsiegerinnen aus Winterthur das erste Schweizer Finalduell an einem Europacup äusserst knapp. Die Red Ants besitzen im Spiel um Rang 3 gegen Tampere die Chance auf ihre zwölfte Europacup-Medaille (bisher einmal Gold, sechsmal Silber und viermal Bronze).

Die Männer von Wiler-Ersigen, die am Vortag den Halbfinal-Einzug verpasst hatten, verabschiedeten sich mit einem Sieg vom Turnier. Im Spiel um Platz 5 gewannen die Berner in Koceni gegen den lettischen Vertreter RTU Riga 13:7.

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