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Kaum Hoffnung für pünktlichen Start in Serie A

In der italienischen Serie A wird der Saisonstart wohl verschoben. Es droht die Verlegung der Auftakt-Runde.

Ein Vermittlungsversuch des italienischen Verbandes FIGC im Streit zwischen der Profi-Gewerkschaft und der Liga um den neuen Lizenzspieler-Vertrag scheiterte am Donnerstag. "Wenn von der Liga keine positive Antwort kommt, werde ich den Saisonauftakt der Serie A am Freitag verschieben", liess Verbandspräsident Giancarlo Abete nach einem Treffen in Rom verlauten. Mit dieser Massnahme könnte er einem Spieler-Streik zuvorkommen.

Die Klubs weigern sich, den von der Gewerkschaft bereits unterzeichneten Vertrag zu unterschreiben. Sie fordern eine Anpassung der bisher üblichen Netto-Zahlung der Spieler-Löhne, damit eine geplante Einführung einer Solidaritäts-Steuer in Italien nicht zu ihren Lasten geht. Diese würde die Serie-A-Vereine rund 50 Millionen Euro kosten, hingegen die Spieler nur gering belasten. Die Gewerkschaft der Profis lehnte eine Änderung im Kontrakt ab. Verbandsboss Giancarlo Abete bot der Liga daraufhin an, dass seine FIGC einen Sicherheitsfonds einrichte, der mit 20 Millionen Euro gefüllt werde.

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