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Zwei Rückkehrer und ein Rückzug

Beim Gastspiel in Kloten tritt der SC Bern wieder mit Marc Reichert und erstmals in dieser Saison mit Philippe Furrer an. Überrascht wurde der SCB vom sofortigen Rückzug seines in der NLB tätigen Partnerteams Neuenburg.

Marc Reichert (Nummer 26) kehrt gegen die Kloten Flyers ins SCB-Team zurück.
Marc Reichert (Nummer 26) kehrt gegen die Kloten Flyers ins SCB-Team zurück.
Andreas Blatter

Die Kloten Flyers seien im Hinblick auf die heutige Begegnung in der Kolping-Arena «leicht im Vorteil, weil sie am Dienstag einen Match absolviert und den Rhythmus noch in den Beinen haben», sagt SCB-Trainer Larry Huras. Für dessen Equipe gilt es, die Freitagsbilanz zu verbessern – drei der vier letzten Partien haben die Berner verloren. Zuletzt seien die Freitagsspiele eher Aufwärmrunden als Ernstkämpfe gewesen, «heiss waren wir jeweils erst am Samstag oder am Sonntag. Wir haben das Problem thematisiert und sind bestrebt, es sofort zu lösen», erklärt Huras. Wichtig sei vor allem die Anfangsphase. «Beginnen wir gut, bauen wir in der Regel nicht ab.»

Personell wird es mindestens zwei Änderungen geben. Marc Reicherts Fussgelenkverletzung ist verheilt, der Stürmer kehrt anstelle von Junior Joël Vermin in die Mannschaft zurück. Verteidiger Philippe Furrer, der sich im Vorbereitungsvergleich mit Martin Gerbers russischem Klub Atlant Mytischtschi einen Wadenbeinbruch zuzog, gelangt heute zur Premiere in der laufenden Saison; der 24-Jährige wird den Platz des fünf Jahre jüngeren Kevin Fey einnehmen. «Fey und Vermin haben ihre Sache toll gemacht. Für ihre Entwicklung jedoch ist es besser, wenn sie bei den Elite-Junioren mehr Verantwortung übernehmen können», hält Huras fest.

Welcher der fünf Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen muss, will der Coach nicht verraten. Er sei mit keinem unzufrieden, aber auch mit keinem zufrieden, meint der Kanadier schmunzelnd; es dürfte Simon Gamache oder Lubos Bartecko treffen. Unklar ist auch, ob der von Huras erwähnte Vorteil wirklich einer ist, stehen die Flyers doch nach der 3:4-Niederlage beim Vorletzten Gottéron unter Zugzwang.

SCB ohne Partnerteam

Der SCB seinerseits steht seit gestern ohne Partnerteam da. Wegen akuter finanzieller Probleme zieht sich Neuenburg per sofort aus dem laufenden Spielbetrieb der NLB zurück. «Wir wurden von dieser Entwicklung etwas überrascht, doch die Suche nach einem neuen Partnerteam hat deswegen nicht oberste Priorität», sagt SCB-CEO Marc Lüthi. Die Stadtberner engagieren sich in dieser Saison in Neuenburg nicht mehr finanziell, nachdem sie das in den ersten zwei Jahren noch getan hatten. Von den arbeitslos gewordenen Neuenburgern kehrt Torhüter Fabian Zaugg (Jahrgang 1989) zu seinem Stammverein SCB zurück. Weil die Young Sprinters Développement SA angeblich die gesetzlich vorgeschriebenen Sozialleistungen für seine Spieler nicht vollumfänglich bezahlt hat und nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zu Unregelmässigkeiten gekommen ist, wurde dem Klub von der National League per sofort die Spielberechtigung entzogen. Die bisher gespielten 15 Partien der Neuenburger werden wohl aus der Wertung genommen, der Modus bleibt für den Rest der Saison unverändert.

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