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Zuschauen und lernen

Für Einzelne hat die Verpflichtung von NHL-Profis negative Auswirkungen: Martin Höhener wird an Ambri ausgeliehen, Franco Collenberg beim Auswärtsspiel gegen seinen Ex-Klub Gottéron kaum in der SCB-Aufstellung figurieren.

Die Szene hat Symbolcharakter: Die meisten SCB-Spieler befinden sich nach dem Training schon in der Garderobe, die während des NHL-Lockout für den Berner Klub agierenden Mark Streit und Roman Josi schreiben in den Katakomben Autogramme, noch auf dem Eis stehen einzig Martin Höhener und Franco Collenberg. Die beiden bestandenen NLA-Akteure, die sich die Scheibe zupassen, sind in der internen Verteidigerhierarchie durch die Zuzüge Streits und Josis nach unten gerutscht und deshalb zuvor längst nicht in alle Übungen integriert worden. Collenberg rechnet nicht damit, am Dienstag in Freiburg gegen Gottéron (19.45 Uhr) eingesetzt zu werden.

«Die Sache ist derzeit relativ klar. Ich kann nur im Training vollen Einsatz geben und auf meine Chance warten», sagt der Bündner. Höhener wird sich Coach Antti Törmänen in nächster Zeit nur noch aus der Ferne präsentieren können. Gestern wurde bekannt, dass der SCB den 32-Jährigen bis zum Ende des Lockout an den HC Ambri-Piotta ausleiht. Heute stösst mit John Tavares der Topskorer der New York Islanders zum Team, worauf auch bei den Ausländern und im Sturm ein Konkurrenzkampf entsteht.

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