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ZSC steht als Qualifikationssieger fest

Zum elften Mal in Serie bezwingen die ZSC Lions die Lakers. Sie gewinnen mit 3:2. Die Kloten Flyers schlagen Lugano 4:2 und qualifizieren sich für die Playoffs.

Souverän zur Poleposition: Luca Cunti (l.) und die ZSC Lions stehen als Qualifikationssieger der NLA fest.
Souverän zur Poleposition: Luca Cunti (l.) und die ZSC Lions stehen als Qualifikationssieger der NLA fest.
Keystone

Die ZSC Lions feiern mit 3:2 nach Verlängerung den elften Sieg in Serie gegen die Rapperswil-Jona Lakers und stehen bereits nach 46 von 50 Runden als Qualifikationssieger fest.

In den ersten fünf Saisonduellen gegen die Lions hatten die Lakers nicht weniger als 28 Gegentreffer erhalten. Den Tiefpunkt bildete das 3:9 vom Dienstag im Hallenstadion. Von daher war die Steigerung in der Defensive erfreulich und brachte immerhin einen Punkt ein. Die siebente Niederlage in Folge konnte dennoch nicht verhindert werden.

Erster Sieg in Verlängerung

Die Lions kamen derweil zu einer Premiere in dieser Spielzeit, gewannen sie doch erstmals eine Partie, die in die Verlängerung ging. Zuvor hatten sie einmal in der Overtime und sechsmal im Penaltyschiessen verloren. Das entscheidende Tor erzielte in der 63. Minute Reto Schäppi mit einer herrlichen Einzelaktion, wobei der Schuss nicht unhaltbar schien. Schäppi hatte in der 51. Minute bereits das 2:1 geschossen, nachdem er sich nach einem Abpraller im Slot gegen den Rapperswiler Verteidiger Derrick Walser behauptet hatte. Es waren seine Saisontore Nummer 9 und 10.

Das 2:1 für den ZSC fiel in einer Phase, in der die Lakers besser waren. Das 1:1 von Walser (47.) hatte den St. Gallern sichtlich Auftrieb gegeben. Auch auf den zweiten Rückstand gelang den Gastgebern dank Mauro Jörg (55.) eine Reaktion. In den ersten 40 Minuten waren die Lakers in der Offensive allerdings nahezu inexistent gewesen. Insgesamt kamen die Lions, die wegen einer leichten Verletzung von Marc-André Bergeron nur mit zwei Ausländern antraten, mit wenig Aufwand zum 30. Sieg in der laufenden Spielzeit.

Sieg für die Flyers

Die Kloten Flyers gehen mit einem positiven Erlebnis in die Olympiapause. Im letzten Auftritt vor dreiwöchigen Meisterschaftsumbruch gewinnen die Flyers gegen Lugano 4:2. Bereits nach 13 Minuten nahm Luganos Trainer Patrick Fischer seinen jungen Keeper Elvis Merzlikins vom Eis. Der lettische U20-Nationalgoalie hatte davor aus neun Schüssen drei Tore kassiert. Tommi Santala und Simon Bodenmann (nach einem schlimmen Fehler von Marco Maurer) innert 27 Sekunden sowie Mathias Bieber überwanden Merzlikins. Fischer brachte den eigentlich als Nummer 3 in die Saison gestarteten Torhüter ab dem zweiten Drittel wieder, nachdem Daniel Manzato in seinem etwas mehr als sieben Minuten dauernden Einsatz einen "Mini-Mini-Shutout" hatte feiern können. Die ungewöhnliche Massnahme Fischers war zumindest teilweise erfolgreich: Merzlikins verhinderte mit zwei spektakulären Saves gegen Bieber und Marcel Jenni eine noch höhere Niederlage.

Luganos Reaktion auf die schwache Vorstellung im ersten Drittel fiel heftig aus. Anstatt vier Torschüssen gaben die Tessiner, die während der Partie ihre Sturmlinien neu formierten, deren 18 ab. Julian Walker und Jacob Micflikier trafen jeweils im Powerplay. Dazwischen hatte Santala etwas entgegen dem Spielverlauf die schönste Kombination der Partie zum 4:1 abgeschlossen und den Luganesen den Schwung genommen. Die Linie um den Finnen ragte beim ersten Heimsieg gegen den HCL seit Oktober 2012 heraus.

Eine besondere Dernière erlebte Michael Flückiger im Tor der Klotener. Als Ersatz des verletzten Martin Gerber stand der Berner zum zehnten und letzten Mal für die Flyers im Einsatz und kam zum siebten Sieg. Welche Rolle in Lugano für Flückiger vorgesehen ist, wird sich zeigen. Merzlikins ist der "Shooting Star" der Saison, Manzato hat sich nach durchzogenen Leistungen in der ersten Phase der Saison klar gesteigert.

Die übrigen Spiele

Der EV Zug bezwingt nach einem 1:4-Rückstand Fribourg-Gottéron noch mit 6:5, Bern gewinnt mit seinem neuen Trainer Guy Boucher gegen Ambri 4:2.

si/kpn/fal

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