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ZSC erfüllt die Pflicht zum Jahresauftakt

Ohne zu überzeugen, aber auch ohne Probleme starten die ZSC Lions ins neue Jahr. Der Schweizer Meister bezwingt ein harmloses Ambri-Piotta im Schongang 3:1.

Es wird wieder gecheckt: Ambris Topskorer Alexandre Giroux spürt die Härte von Löwe Mike Künzle.
Es wird wieder gecheckt: Ambris Topskorer Alexandre Giroux spürt die Härte von Löwe Mike Künzle.
Keystone

20 Minuten lang vermochte Ambri gegen die ZSC Lions entgegen zu halten, dann war es ausgerechnet Roman Wick, der im zum dritten Mal in dieser Saison ausverkauften Hallenstadion das für ihn persönlich erlösende erste NLA-Tor des neuen Jahres erzielte. Der PostFinance-Topskorer der Zürcher hatte davor zehn NLA-Partien auf sein 13. Saisongoal warten müssen – ein für den treffsicheren Stürmer schon fast unendlich lange Durststrecke.

Mit dem Führungstor nahm die Angriffsmaschinerie der Löwen (vorübergehend) Fahrt auf; bis in die 32. Minute erhöhten die Verteidiger Marc-André Bergeron und Severin Blindenbacher mit zwei satten Weitschüssen in Überzahl auf 3:0. Zwar verkürzten die Tessiner nur 59 Sekunden nach dem dritten Gegentreffer durch das ersten Saisongoal von Verteidiger Marc Grieder auf 1:3, zumindest die Vorentscheidung jedoch war nach Spielmitte bereits gefallen.

Tallinder: unauffällig, aber solid

Ambri besass im letzten Drittel zwar noch einige (Powerplay-)Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, Zählbares schaute für die am Strich um den Anschluss kämpfenden Leventiner nicht mehr heraus. Die ersatzgeschwächten Lions, bei denen der routinierte schwedische Verteidiger Henrik Tallinder mit einer unauffälligen, aber fehlerfreien Leistung debütierte, beschränkten sich erfolgreich darauf, den Vorsprung über die Zeit zu schaukeln.

Auch bei Ambri gab es ein Debüt, und zwar auf der Position des Goalies. Weil Sandro Zurkirchen und Michael Flückiger noch immer verletzt sind, hütete gegen den ZSC Zugs Ersatzgoalie Gianluca Hauser das Tor.

Die übrigen Partien der 34. NLA-Runde – Biel - Zug, Fribourg - Lausanne sowie Lausanne - NLA-Leader Bern – werden heute Abend ausgetragen.

ZSC Lions - Ambri-Piotta 3:1 (0:0, 3:1, 0:0) 11'200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Küng/Massy, Borga/Kaderli. - Tore: 23. Wick (Seger, Schnyder) 1:0. 28. Bergeron (Shannon, Nilsson/Ausschluss Trunz) 2:0. 32. (31:27) Blindenbacher (Fritsche, Schäppi/Ausschluss Bianchi) 3:0. 33. (32:26) Grieder (Aucoin, Pestoni) 3:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Wick; Giroux. ZSC Lions: Boltshauser; Blindenbacher, Tallinder; Stoffel, Bergeron; Seger, Schnyder; Blatter; Baltisberger, Shannon, Wick; Künzle, Keller, Nilsson; Bärtschi, Trachsler, Neuenschwander; Fritsche, Senteler, Schäppi. Ambri-Piotta: Hauser; Zgraggen, Bouillon; Birbaum, Kobach; Trunz, Sidler; Gautschi, Grieder; Steiner, Hall, Lauper; Pestoni, Aucoin, Giroux; Duca, Schlagenhauf, Dostoinow; Lhotak, Lüthi, Bianchi. Bemerkungen: ZSC Lions ohne Geering, Cunti, Flüeler, Bastl, Smith, Tabacek (alle verletzt), Siegenthaler und Malgin (beide U20-WM), Ambri-Piotta ohne O'Byrne, Grassi, Zurkirchen, Flückiger, (alle verletzt), Chavaillaz (krank) und Fuchs (U20-WM). ZSC Lions von 39:58 bis 40:00 ohne Torhüter. Ambri ab 58:55 ohne Torhüter.

fal

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