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Zittersiege für Kanada und Finnland

Titelverteidiger Finnland, Kanada und die USA aus der Schweizer Gruppe A starten erfolgreich in die Eishockey-WM in Helsinki und Stockholm.

Harte Sitten: Der Kanadier Jeff Skinner attackiert den Slowaken Kristian Kudroc.
Harte Sitten: Der Kanadier Jeff Skinner attackiert den Slowaken Kristian Kudroc.
Keystone

Der WM-Auftakt verlief zumindest resultatmässig nach der Papierform. Während die USA Frankreich gleich mit 7:2 abfertigten, bekundeten Kanada und vor allem Finnland erhebliche Mühe. Die Kanadier bezwangen die Slowakei 3:2, die Finnen mussten sich gegen Weissrussland mit einem 1:0-Minisieg begnügen.

Den einzigen Treffer für die Finnen erzielte der ehemalige Zuger Janne Niskala 42 Sekunden vor der ersten Pause. Vor 12'354 Zuschauern in der Hartwall Arena von Helsinki erwiesen sich die Weissrussen, am Sonntag der zweite Gegner der Schweiz, für den letztjährigen Weltmeister als hartnäckiger und vor allem im Mitteldrittel auch als ebenbürtiger Widersacher.

Jordan Eberle und Andrew Ladd, die bereits in den Testspielen gegen die Schweiz getroffen hatten, erzielten im Mittelabschnitt die wegweisenden Tore zum 3:1 für die Kanadier. Milan Bartovic verkürzte allerdings bereits nach drei Minuten im letzten Abschnitt für die Osteuropäer, denen der Ausgleich aber nicht mehr gelingen wollte.

Das junge kanadische Team bekundet bereits zu einem frühen Zeitpunkt Verletzungspech. Nach P.K. Subban, der sich im ersten Testspiel gegen die Schweiz am Knie verletzte, muss Kanada zumindest vorerst auch auf Marc Methot (Columbus Blue Jackets) verzichten. Deshalb rutschte der erst 18-jährige, noch nicht gedraftete Verteidiger Ryan Murray ins WM-Team nach.

Frankreich durfte sich nur kurz freuen

Wesentlich einseitiger als Kanada gegen die Slowakei verlief das Startspiel dieser WM zwischen den USA und Frankreich (7:2). Nachdem seine Mannschaft in der 13. Minute durch Nicolas Besch überraschend in Führung gegangen war, musste der französische Keeper Cristobal Huet ganze siebenmal hinter sich greifen. Bei den Amerikanern glänzten Max Pacioretty (1 Tor/2 Assists), Paul Stastny und Justin Faulk (je 0/3) sowie Kyle Okposo, der zwei Tore erzielte.

In der Gruppe B in Stockholm lief in einem körperbetonten und strafenreichen Spiel auch für Schweden lange Zeit nicht alles rund. Erst im letzten Abschnitt fiel mit dem 3:1 im Powerplay durch Loui Ericsson (Dallas Stars) der entscheidende Treffer zum Schlussresultat. Norwegen bewies gleich bei erster Gelegenheit, dass es wie im Vorjahr (6.) die Klasse hat, die Grossen zu ärgern und in die Viertelfinals einzuziehen.

Tschechien (2:0 gegen Dänemark) und Köbi Köllikers Deutschland (3:0 gegen Aufsteiger Italien) setzten sich in ihren Startspielen jeweils ohne Gegentor durch. Die Tschechen mussten sich bis aber zur 40. Minute gedulden, ehe sie durch Ales Hemsky in Führung gingen.

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