«Wir wollen die Hierarchie ändern»

Der 40-jährige Reto Kläy steht in seiner fünften Saison als Sportchef des EV Zug – und vor seiner grössten Herausforderung. Die Vorgabe lautet: Meisterkandidat und Ausbildungsclub zugleich sein.

SCB-Goalie Leonardo Genoni spielt künftig für Zug. Der Transfer steigere die Erwartungshaltung, sagt EVZ-Sportchef Kläy. «Das ist auch gut so.»<p class='credit'>(Bild: Keystone U.Flueeler)</p>

SCB-Goalie Leonardo Genoni spielt künftig für Zug. Der Transfer steigere die Erwartungshaltung, sagt EVZ-Sportchef Kläy. «Das ist auch gut so.»

(Bild: Keystone U.Flueeler)

Wo haben Sie während Ihrer ­Aktivzeit am besten verdient?Reto Kläy:In Langenthal habe ich nebst meiner Anstellung als Spieler im Marketing gearbeitet – als Freelancer. Es gelang mir, ein paar Sponsoren zu akquirieren. Eines Tages erklärten mir die Verantwortlichen, sie hätten für mich im Budget der nächsten Saison keinen Platz mehr. Aber sie böten mir die Möglichkeit, mich selbst zu finanzieren. Die Abmachung war: Was ich an Sponsorengeldern reinhole, ist gleichzeitig mein Lohn. So wurde ich in dieser Saison zu einem der bestbezahlten NLB-Spieler. (lacht)

Berner Zeitung

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