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Wiki im Playoff-Modus, Thun muss sich steigern

Das erste Playoff-Viertelfinalspiel zwischen Wiki-Münsingen und Thun wurde eine klare Angelegenheit für die Gastgeber. Die Aaretaler gewannen 5:2.

Wikis Matchwinner Stefan Baumgartner (M.) wird gefeiert.
Wikis Matchwinner Stefan Baumgartner (M.) wird gefeiert.
Andreas Blatter

Wiki-Münsingen und die Playoffs, das ist eine Erfolgsgeschichte. Sobald die entscheidende Saisonphase beginnt, können die ­Aaretaler zulegen und ihr volles Leistungsvermögen abrufen. Im ersten Spiel der Viertelfinalserie zwischen den Aaretalern und Thun deutete sich an, dass dies auch in diesem Jahr so sein wird. Die Gastgeber erzielten früh zwei Powerplay-Treffer und stellten mit dem 3:1 kurz vor Ende des ersten Drittels die Weichen zum Sieg. Ein Spielabschnitt hatte mit einem Zweitorevorsprung für Wiki geendet, obwohl der Gegner Thun in diesem durchaus seine Gelegenheiten gehabt hatte.

Danach kontrollierten die Gastgeber das Spiel souverän; man hatte nie den Eindruck, als könnte die Partie noch eine Wende nehmen. In der mit 1007 Zuschauern gut besetzten Sagibach-Halle kam keine Spannung mehr auf. Das Heimteam gewann 5:2 und ging damit in der Best-of-5-Serie 1:0 in Führung.

«Kein Playoff-Hockey»

Thuns Trainer Christoph Schenk kritisierte anschliessend seine Mannschaft hart. «Das war nicht Playoff-Hockey, das wir heute gespielt haben», sagte er. «Das war die schlechteste Leistung eines von mir betreuten Teams in einem Playoff-Auftakt.» Schenk ist seit 2001 auf höchster Amateurstufe tätig, vor seinem Wechsel nach Thun 2015 war er 14 Jahre lang Trainer beim EHC Dübendorf. So desaströs, wie sie Schenk beurteilte, war die Leistung der Oberländer nicht. Sie müssen aber innert kurzer Zeit wieder zu ihrem Spiel finden und ihre offensiven Qualitäten bereits am Dienstag im Grabengut zur Geltung bringen. Ansonsten wird die Serie ein schnelles Ende finden.

Der Älteste war der Beste

Bei Wiki stach der vierfache Torschütze Stefan Baumgartner noch aus dem starken Team her­aus. Der 31-jährige Stürmer ist der älteste Spieler in der Mannschaft der Aaretaler und keiner, der sich in den Vordergrund drängt. «Heute habe ich die Tore erzielt, in einem anderen Spiel ist wieder einer meiner Kollegen dran.» Man habe früh in Überzahl wichtige Tore erzielt und das Spiel so in die richtigen Bahnen gelenkt. «Nun müssen wir auch in den nächsten Partien diese Leistung bestätigen.» Zuzutrauen ist dies den Playoff-Spezialisten aus dem Aaretal allemal. Die entscheidende Zeit einer Saison ist ihre Zeit.

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