Vorteil Langnau

Nach einem freien Wochenende gastieren die formstarken SCL Tigers heute Dienstag bei den ­kriselnden ZSC Lions. Derweil zeichnet sich ein Verbleib von Coach Heinz Ehlers ab.

Verlängert Tigers-Coach Heinz Ehlers seinen Vertrag über den Sommer hinaus?

Verlängert Tigers-Coach Heinz Ehlers seinen Vertrag über den Sommer hinaus?

(Bild: Raphael Moser)

Marco Oppliger@BernerZeitung

Am Wochenende war Langnau spielfrei – zu tun hatten die ­Verantwortlichen trotzdem. Geschäftsführer Peter Müller tauschte sich mit Heinz Ehlers aus; natürlich ging es um den Vertrag des Dänen, welcher Ende Saison ausläuft. Noch am Freitagabend, nach dem 2:1-Heimsieg über Gottéron, hatte der Coach mit der Aussage «Soll man Reisende aufhalten?» irritiert. Nicht wenige interpretierten daraus ein Votum gegen die SCL Tigers.

Am Montag jedoch betonte Ehlers die guten Gespräche mit der Vereinsführung am Samstag und Sonntag – spätestens morgen Mittwoch will er eine Entscheidung treffen. Sportchef Jörg Reber und der Verwaltungsrat äussern sich jedenfalls zuversichtlich.

Duell auf Augenhöhe

Heute Dienstag nun wird der Fokus wieder ganz auf das Sportliche gelegt. Die SCL Tigers gastieren bei den ZSC Lions (19.45 Uhr), es handelt sich dabei um ein Duell auf Augenhöhe. Nur fünf Zähler liegen die neuntplatzierten Emmentaler hinter den hoch dotierten Zürchern (6.), sie haben drei der fünf Vergleiche in dieser Saison für sich entschieden.

Die Mannschaft von Hans Kossmann kriselt seit Wochen, hat nur zwei der letzten sechs Partien gewonnen. Anders Langnau: Mit einem Effort (5 Siege in 6 Spielen) haben sich die Tigers am Strich in Lauerstellung gebracht, liegen noch drei Zähler hinter dem achtplatzierten Servette.

Sechs Partien sind bis zum Qualifikationsende ausstehend, wobei sich die Langnauer mit Gottéron (7.), Servette und Lausanne (10.) um einen der ver­bleibenden Playoff-Plätze balgen dürften. Vergleicht man das Schlussprogramm der vier Teams, haben die SCL Tigers vermeintlich die besten Karten. Zwar treffen sie in dieser Woche noch auf Davos und Zug, nach der Olympiapause aber spielt die Equipe Heinz Ehlers’ gegen Servette und zweimal gegen Schlusslicht Kloten.

Zum Vergleich: Die Genfer müssen noch zweimal gegen Meister Bern ran. Besonders ins Auge sticht das Programm von Gottéron und Lausanne: Freiburger und Waadt­länder werden sich zum Qualifikationsende zweimal duellieren und vielleicht für ein Hitchcock-Finale sorgen.

Berner Zeitung

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