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Viel Spannung und etwas Glück

Derweil die Bieler hadern, freut sich Kari Jalonen.

Marco Oppliger
«Diese Serie ist unglaublich spannend, sie verdient ein siebtes Spiel»: SCB-Coach Kari Jalonen. Keystone/Alessandro della Valle
«Diese Serie ist unglaublich spannend, sie verdient ein siebtes Spiel»: SCB-Coach Kari Jalonen. Keystone/Alessandro della Valle

Es war im Prinzip alles angerichtet für einen historischen Eishockeyabend in der Tissot-Arena. Die EHCB-Fans empfingen ihr Team mit einer Choreo, welche auf die drei Meistertitel des Clubs aufmerksam machte und auch gleich das Motto für das Spiel vorgab: «Mit ganzem Härze und em Zieu vorem Oug.» Fast genau zwei Stunden später lässt sich festhalten: Der EHC Biel spielte zwar gewiss beherzt, aber die riesengrosse Chance, sich bei erster Gelegenheit das Ticket für den ersten Playoff-Final überhaupt zu sichern, hat er nicht gepackt. Weil die Seeländer gerade in den ersten beiden Dritteln ihr grosses Chancenplus nicht in Tore ummünzen konnten. «Wir sind angerannt und angerannt, aber vielleicht waren wir zu ungestüm im Abschluss», hält Biel-Stürmer Damien Brunner fest. «Und wenn du gegen den SCB zurückliegst, ist es schwer, weil die Berner mit fünf Mann die neutrale Zone abriegeln.»

Da ist es passiert: Ramon Untersander drückt die Scheibe über die Linie, EHCB-Goalie Jonas Hiller kann nur hinterherschauen.
Da ist es passiert: Ramon Untersander drückt die Scheibe über die Linie, EHCB-Goalie Jonas Hiller kann nur hinterherschauen.
Raphael Moser
Spiel 6 ist hart umkämpft, die Bieler hätten vor eigenem Publikum den Finaleinzug sicherstellen können.
Spiel 6 ist hart umkämpft, die Bieler hätten vor eigenem Publikum den Finaleinzug sicherstellen können.
Raphael Moser
Im Mitteldrittel drücken die Gastgeber auf den Ausgleich, doch Leonardo Genoni hat etwas dagegen.
Im Mitteldrittel drücken die Gastgeber auf den Ausgleich, doch Leonardo Genoni hat etwas dagegen.
Raphael Moser
In dieser Szene scheitert Marco Pedretti am Berner Schlussmann.
In dieser Szene scheitert Marco Pedretti am Berner Schlussmann.
Raphael Moser
Mit viel Einsatz und auch einer Prise Glück können die Berner ihr Tor auch nach zwei Dritteln noch reinhalten.
Mit viel Einsatz und auch einer Prise Glück können die Berner ihr Tor auch nach zwei Dritteln noch reinhalten.
Raphael Moser
Ein hartes Stück Arbeit für Leonardo Genoni – durchatmen!
Ein hartes Stück Arbeit für Leonardo Genoni – durchatmen!
Raphael Moser
Doch auch auf der anderen Seite will im zweiten Drittel kein Tor fallen.
Doch auch auf der anderen Seite will im zweiten Drittel kein Tor fallen.
Raphael Moser
So geht das Spiel mit einem knappen 0:1 aus Sicht der Seeländer in den letzten Abschnitt.
So geht das Spiel mit einem knappen 0:1 aus Sicht der Seeländer in den letzten Abschnitt.
Raphael Moser
Mit Ach und Krach rettet der SCB den knappen Vorsprung über die Zeit.
Mit Ach und Krach rettet der SCB den knappen Vorsprung über die Zeit.
Raphael Moser
Die Berner dürfen sich auswärts feiern lassen.
Die Berner dürfen sich auswärts feiern lassen.
Raphael Moser
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Es liegt in der Natur der Sache, ist die Stimmung ein paar Meter nebenan vor der Berner Garderobe besser. Sogar SCB-Coach Kari Jalonen tritt vor die Journalisten, nachdem er es vor dem Spiel noch vorgezogen hatte, zu schweigen. Der Finne meint, für solche Abende sei jeder hier im Profi-Eishockey tätig. «Und diese Serie ist unglaublich spannend, sie verdient ein siebtes Spiel.» Womöglich ist es Ramon Untersander, der Schütze des Siegtreffers, der das Geschehen am besten zusammenfasst: «In dieser Serie ist das Glück sehr entscheidend, und vielleicht war es eine Kopie des letzten Spiels.» Am Donnerstag hatte der SCB in einem Powerplay bekanntlich dreimal das Gehäuse getroffen - aber vor Heimpublikum 0:2 verloren.

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