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Untersander: «Wir müssen uns wieder fangen»

Verteidiger Ramon Untersander hat an seinem 26. Geburtstag mit dem SC Bern in Zug eine 0:6-Schlappe bezogen. Kein Wunder, war er nicht in Feierlaune.

Nach dem 8:1 gegen Ambri ein 0:6 in Zug. Wie erklären Sie sich das?

Ramon Untersander: Wir wussten, dass es ein anderes Spiel geben würde, dass Zug ein anderer, stärkerer Gegner ist als Ambri, und hatten uns dementsprechend eingestellt. Doch wir konnten nicht umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Die Zuger hatten am Freitag spielfrei, wir wollten ausnutzen, dass ihnen der Rhythmus fehlte. Doch das gelang nicht. Sie waren frischer als wir.

Wir wirkte sich das aus?

Sie waren immer einen Schritt schneller, stärker in den Zweikämpfen und frischer im Kopf.

Der SCB war in Zug schon im November im ersten Drittel unter die Räder gekommen und nur dank Goalie Leonardo Genoni gewonnen. Ist der Speed der Zuger das Problem?

Zug hat eine gute Mannschaft, das muss man anerkennen und den Zugern für ihre Leistung Kredit geben. Trotzdem müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen, denn wir wissen genau, was sie vorhaben. Wir müssen aus der Niederlage lernen und künftig vor allem im ersten Drittel anders auftreten.

Im neuen Jahr läuft es dem SCB längst nicht mehr so rund wie noch vor Weihnachten. Haben Sie eine Erklärung?

Wenn wir wüssten warum, würden wir anders spielen. Die Liga ist ausgeglichen; es ist fast nicht möglich, durchzumarschieren. Wir müssen uns wieder fangen und hart arbeiten, damit wir bis zu den Playoffs wieder zu unserem Spiel finden.

Der Erste und der Zweite nach der Regular Season qualifizieren sich für die Champions Hockey League. Ist es Ihnen wichtig, dass dies dem SCB gelingt?

Ja, sicher. Die Qualifikation ist ein Ziel; wir spielen gern in der Champions League.

Sie haben Geburtstag. Können Sie nach einer derartigen Klatsche überhaupt noch feiern?

Das wird schwierig, wir haben nichts zu feiern. Ich versuche, die Niederlage rasch zu vergessen und die letzten Stunden meines Geburtstags noch zu geniessen. Und sonst hole ich das Feiern am Sonntag (gestern, die Redaktion) nach.

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