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Trotz Derby-Sieg in den Playouts

Der HC Lugano schaffte im Derby in Ambri ein «nutzloses» Comeback. Trotz des 3:2-Erfolges nach 0:2-Rückstand müssen die Südtessiner in die Playouts.

Sudden Death für Ambri: Luganos Kevin Romy (l.) lenkt den Puck ins Tor zum 3:2 ab.
Sudden Death für Ambri: Luganos Kevin Romy (l.) lenkt den Puck ins Tor zum 3:2 ab.
Keystone

«Il Ticino è biancoblu». Wie lange hatten die Ambri-Fans darauf gehofft, diesen Slogan wieder einmal intonieren zu dürfen und mit einem Sieg in der regulären Spielzeit wäre die temporäre kantonale Wachablösung perfekt gewesen. «Hauptschuldig», dass es nicht dazu kam, war Stéphane Veilleux. Der Franco-Kanadier konnte in der 55. Minute alleine auf David Aebischer zuziehen, scheiterte aber am Keeper und kurz darauf erzwang Brady Murray mit seinem erst vierten Saisontreffer den Ausgleich. In der Overtime sorgte dann Kevin Romy mit einem glücklichen Ablenker für den Siegtreffer.

Die 6252 Zuschauer in der Valascia sahen im Startdrittel ein couragiertes Ambri, dessen Efforts durch zwei Spieler konkretisiert wurden, die nicht gerade als klassische Skorermaschinen bekannt sind. Der Führungstreffer in der 8. Minutewar Ralf Bundis zweiter Saisontreffer, der Verteidiger traf aus schwierigem Winkel mit einem sehenswerten Hocheckschuss. Und das 2:0 von Abwehrkollege Marc Gautschi war eigentlich ein Eigentorvon Mark Popovic (16.).

Luganos Steigerung

Mitte des zweiten Drittels verschoben sich dann die Kräfteverhältnisse, als Ambris tschechischer Verteidiger Zdenek Kutlak ausgeschieden war, nachdem er sich ebenso mutig wie ungestüm in einen gegnerischen Schuss geworfen hatte. Lugano kam immer besser auf und verkürzte nach einer Traumkombination über Hnat Domenichelli und Chris Bourque durch Oliver Kamber.

si/fal

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