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Tests auf hohem Niveau für SCL Tigers

Die SCL Tigers beenden die Qualifikation heute in Zug und am Samstag zu Hause gegen Lugano. Es ist die Playout-Generalprobe.

Der Spielplan der National League A lässt nach der einmonatigen Olympiapause keinen Spielraum mehr zu. Heute und am Samstag stehen die beiden letzten Spieltage der Qualifikation auf dem Programm, und nur drei Tage danach beginnen bereits die Playoffs und Playouts. Wer den langen Meisterschaftsunterbruch nicht genutzt hat und jetzt nicht in Form ist, hat im Kampf um den Meistertitel oder um den Verbleib in der höchsten Spielklasse ein echtes Problem.

Keine Kehrausspiele

Die SCL Tigers werden in der ersten Runde der Best-of-7-Playout-Serie auf Biel oder Rapperswil treffen. Heute in Zug und am Samstag im Heimspiel gegen Lugano wollen sie sich selbst beweisen, dass sie für die entscheidende Meisterschaftsphase bereit sind: «Die beiden letzten Qualifikationsspiele», sagt SCL-Tigers-Flügelstürmer Sven Helfenstein, «sind alles andere als bedeutungslose Kehrausspiele. Wir haben uns vorgenommen, mit soliden Mannschaftsleistungen über zweimal 60 Minuten unser Selbstvertrauen zu stärken, damit wir mit Zuversicht die Playouts in Angriff nehmen können.»

Die SCL Tigers bestritten während der Olympiapause drei Testspiele «auf einem beachtlich hohen Niveau», wie Sven Helfenstein sagt. Vitkovice, der Tabellenvierte der tschechischen Extraliga, wurde mit 3:2 und Spitzenreiter Pilsen gar mit 6:3 bezwungen. Im Final um die Ilfis Center Trophy traten die Emmentaler nicht in Bestbesetzung an, konnten den NLA-Ranglistenzweiten Servette aber trotzdem herausfordern (1:2). «Selbstverständlich muss man bei der Bewertung dieser Freundschaftsspiele vorsichtig sein», weiss Sven Helfenstein. «Andererseits haben uns diese Spiele gezeigt, dass wir während der Olympiapause gut trainiert haben. In den beiden letzten Qualifikationsspielen gegen Zug und Lugano wollen wir nun zeigen, dass wir uns im Hinblick auf die Playouts auf dem richtigen Weg befinden.»

Die Chance genutzt

Sven Helfenstein litt in dieser Woche wieder einmal an Rückenbeschwerden. Er hofft aber, bis zum heutigen Spiel in Zug wieder fit zu sein. Das hoffen auch die Langnauer, die einen Leader und Reisser wie den 27-jährigen Winterthurer dringend benötigen. Der Sechstrundendraft der New York Rangers aus dem Jahr 2000 punktete vor der Olympiapause in fünf der letzten sechs Spiele, und beim 6:3-Sieg gegen Pilsen stand er zusammen mit Matthias Bieber und Alexandre Daigle bei vier der sechs Tore auf dem Eis. Sven Helfenstein hat genau 500 NLA-Meisterschaftsspiele für Kloten, La Chaux-de-Fonds, den SC Bern, die ZSC Lions, Rapperswil, Davos und die SCL Tigers bestritten. Bei den Emmentalern erhielt er eine verantwortungsvolle Rolle mit viel Eiszeit und einem entsprechend hohen Spielrhythmus zugeteilt. Er nutzte die Chance, um sein unbestrittenes Talent zu beweisen, und zahlte zurück. Mit 28 Skorerpunkten (8 Tore/20 Assists) hat er seinen bisherigen Rekord von 16 Skorerpunkten (2004/05 ZSC Lions) bereits deutlich übertroffen.

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