Starke Signale aus dem Seeland

Der EHC Biel ­verlängert die Verträge mit den Teamstützen Jonas Hiller, Beat Forster, Jason Fuchs und Kevin Fey. Überdies erhöhen die Seeländer das Budget.

Der Rückhalt bleibt: Biel-Goalie Jonas Hiller hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2020 verlängert.

Der Rückhalt bleibt: Biel-Goalie Jonas Hiller hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2020 verlängert.

(Bild: Christian Pfander)

Das Torhüterkarussell in der NLA: Es wird sich in den nächsten Monaten munter drehen. Schliesslich steht der SCB ab 2019, wenn Leonardo Genoni zum EV Zug zieht, ohne Goalie da. Zudem dürfte Elvis Merzlikins Lugano Richtung Nordamerika verlassen, und auch die Verträge des Davoser Duos Gilles Senn / Joren van Pottelberghe laufen aus.

Seit gestern ist nun klar: Jonas Hiller wird auf dem «Rösslispiel» keinen Platz einnehmen. Er verlängerte seinen Vertrag beim EHC Biel um eine weitere Saison bis 2020. Und neben dem Keeper konnten die Seeländer mit den Verteidigern Beat Forster und Kevin Fey sowie Center Jason Fuchs (alle bis 2021) drei weitere Leistungsträger halten.

Mehr als «nur» ins Playoff

Damit sendet der EHC Biel ein starkes Signal aus. Zwar sind Hiller und Forster bereits 36 respektive 35 Jahre alt. Doch beide trugen letzte Saison massgeblich zum ersten Halbfinaleinzug des EHCB seit 28 Jahren bei. Und Fuchs, der vor einem Jahr als Ersatz für Gaëtan Haas verpflichtet worden war, überzeugte auf Anhieb. Der 22-Jährige – er gilt als einer der besten Schweizer Mittelstürmer – steuerte in 61 Spielen 10 Tore und 19 Assists bei.

Der sportliche Höhenflug im letzten Winter wirkte sich auch auf die Finanzen aus. An der ges­trigen Generalversammlung wies die EHC Biel Holding (ohne Gas­tronomie) für das vergangene ­Geschäftsjahr bei einem Umsatz von 15,624 Millionen einen Gewinn von 283 260 Franken aus. Nun erhöhen die Seeländer das Budget nochmals, auf 16,5 Millionen Franken.

Drei Jahre nach dem Einzug in die Tissot-Arena hat der EHC Biel also die nächste Ebene erreicht. Die Offensive ist nach den Zuzügen von Damien Riat (Servette) und Damien Brunner (Lugano) so stark besetzt wie nie seit dem Wieder­aufstieg vor zehn Jahren. Entsprechend klar ist die Erwartung an die neue Saison: «Nur» die Playoff-Qualifikation reicht nicht mehr – die Bieler haben sich einen Platz in den Top 6 zum Ziel gesetzt.

mob/sda

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