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Skandalplakat –Verantwortliche stellen sich

Nun ist klar, wer für die Banner-Aktion, die das Derby vom Samstag überschattet hat, verantwortlich ist. Zwei Jugendliche meldeten sich unter Tränen beim EHC.

Ein Transparent sorgt für rote Köpfe: NLB-Spiel zwischen Langenthal und Olten. (9. September 2016)
Ein Transparent sorgt für rote Köpfe: NLB-Spiel zwischen Langenthal und Olten. (9. September 2016)
Leserreporter/20Minuten, Leserreporter

Ein 16- und ein 20-Jähriger haben sich am Montag persönlich auf der Geschäftsstelle der EHC Olten AG gemeldet. In einem Gespräch mit CEO Peter Rötheli übernahmen die beiden die Verantwortung für das skandalöse Transparent, das am Samstag beim NLB-Spiel zwischen Langenthal und Olten in der Fankurve des Gästesektors in die Höhe gehalten wurde. Dies teilt die EHC Olten AG auf ihrer Homepage mit.

Die Jugendlichen hätten sich für die Tat entschuldigt und nannten sie «den grössten Fehler ihres Lebens». Es sei nie ihre Absicht gewesen, gehbehinderte Personen zu beleidigen. Laut «Aargauer Zeitung» seien beiden sehr aufgewühlt gewesen und hätten unter Tränen ihr Geständnis abgelegt.

Angriff als Reaktion auf Ronny Keller

Das Transparent mit der Aufschrift «Mer boxxe üch ih Rollstuehl. Ihr Wixxer!» sei eine Reaktion auf Langenthaler Fangesäge anlässlich eines Testspiels zwischen Kloten und Langenthal im August gewesen, bei dem auch einige Oltner Zuschauer vor Ort waren. Die Äusserungen gegen den verunfallten Ex-EHCO-Spielers Ronny Keller hätten die beiden nicht auf sich sitzen lassen wollen.

«Sie haben sich einsichtig gezeigt», sagt Peter Rötheli zur «Aargauer Zeitung». Es zeuge zudem von einer gewissen Grösse sich trotz des grossen medialen Aufsehens zu stellen.

Keine Gnade

An einer Strafe will der EHCO dennoch festhalten. Er verurteilt diese «geschmacklose, ruf- und geschäftsschädigende» Banner-Aktion aufs Schärfste und wird die Verantwortlichen «hart sanktionieren», wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Der EHC Olten werde unverzüglich mit Vertretern von diversen Oltner Fanorganisationen zusammensitzen, um das Ereignis aufzuarbeiten und ein konstruktives Miteinander sicherzustellen.

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