Zum Hauptinhalt springen

Sciaroni: Mit neuem Elan gegen die alte Liebe

Am Dienstag trifft Grégory Sciaroni mit dem SC Bern auf seinen ersten Verein Ambri-Piotta.

Grégory Sciaroni läuft es beim SCB immer besser.
Grégory Sciaroni läuft es beim SCB immer besser.
Keystone

Gespräche mit Grégory Sciaroni werden begleitet von einer gewissen Eleganz. Sein Schweizerdeutsch mit italienischem Akzent ist Wellness für die Ohren. Und so besitzen selbst Sätze wie «Ich hatte Mühe mit der Umstellung» und «Da bist du nicht frei im Kopf» eine gewisse Lebensfreude – Italianità.

Während fünf Monaten hat Sciaroni in Bern seine Rolle gesucht, nun scheint sie gefunden. Der Flügel bringt Energie, und neuerdings skort er auch: zwei Tore und drei Assists in den letzten fünf Partien. «Das Gefühl wird besser, das Selbstvertrauen steigt – und Tore sind das Benzin eines jeden Stürmers», sagt Sciaroni.

Neun Jahre lang hat er in Davos das System Del Curto praktiziert. In Bern fiel ihm die Umstellung auf das System Jalonen schwerer als gedacht: weniger Forechecking im Angriff, Positionsspiel statt Eins-gegen-eins in der Defensive. «Hockey ist Hockey, aber die Anpassung hat Zeit benötigt», sagt Sciaroni.

Mit Petrows Leibchen

Heute Dienstag will der zweifache Meister seinen guten Lauf mit Bern fortsetzen, just gegen seine erste Liebe im Eishockey: Ambri. Der 29 Jahre alte Stürmer aus Monte Carasso stand als kleiner Bub in der Valascia in der Fankurve der Biancoblù, trug das Leibchen seines Vorbilds Oleg Petrow. Später durchlief er bei den Leventinern sämtliche Nachwuchsstufen, spielte zwei Jahre lang in der ersten Mannschaft.

Nach neun Jahren Davos haben Vergleiche mit Ambri für Sciaroni längst ihren Reiz verloren. Er sagt: «Würde Ambri das Playoff erreichen, wäre das eine positive Sache fürs Tessiner Hockey. Aber wir wollen uns bestmöglich aufs Playoff vorbereiten und jede Partie gewinnen – egal gegen wen.»

Am Dienstag wieder mittun können Jérémie Kamerzin (zuletzt gesperrt) und Eric Blum (fiel gegen Gottéron aus). Der Slowene Jan Mursak, zurzeit aus privaten Gründen in der Heimat, kehrt am Wochenende zurück.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch