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SC Bern ermöglicht Gottéron den Einzug in die Playoffs

Feierstimmung in Freiburg: Mit einer eindrücklichen Vorführung stürmte Gottéron nicht nur zu einem deutlichen 6:1-Sieg im Derby gegen Bern, sondern übernahm auch die Tabellenspitze und sicherte sich als erstes Team die Qualifikation für die Playoffs.

Die enttäuschten Berner Jean-Pierre Dumont, Martin Höhener, Ivo Rüthemann, Marc Reichert und Ryan Gardner (v.l.n.r.) nach dem Derby.
Die enttäuschten Berner Jean-Pierre Dumont, Martin Höhener, Ivo Rüthemann, Marc Reichert und Ryan Gardner (v.l.n.r.) nach dem Derby.
Keystone
Grosse Freude bei Adam Hasani nach seinem zweiten Tor zum 4:1.
Grosse Freude bei Adam Hasani nach seinem zweiten Tor zum 4:1.
Keystone
Simon Gamache kämpft um den Puck mit Berns Ryan Gardner.
Simon Gamache kämpft um den Puck mit Berns Ryan Gardner.
Keystone
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Spätestens als Adam Hasani in der 23. Minute mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend das 4:1 für Gottéron erzielte, war die Partie in der einmal mehr ausverkauften BCF Arena (6800 Zuschauer) entschieden. Fribourg trat gegen den kriselnden SC Bern auch ohne seinen PostFinance-Topskorer Julien Sprunger (krank) engagiert, zielstrebig und spielstark auf.

Das Team von Trainer Hans Kossmann übernahm von Beginn weg das Kommando und liess nie einen Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen. Dimitri Afanasenkow mit einer herrlichen Direktabnahme und dem ersten Torschuss (3.) sowie Andrey Bykow (9.) sorgten mit ihren Treffern dafür, dass die Freiburger Dominanz auch auf dem Matchblatt frühzeitig dokumentiert wurde. Nach Hasanis Doppelschlag und Jeannins 5:1 (37.) steuerte Lukas Gerber seinen ersten Saisontreffer zur Freiburger Gala bei. Gottéron vermochte auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Bykow (33./Schulter) und Heins (43./Oberarm) problemlos zu verkraften.

Zwei erknorzte 3:2-Heimsiege gegen schwache Rapperswil-Jona Lakers und ZSC Lions hatten die schlechte SCB-Bilanz zuletzt etwas aufgebessert. Aus dem Tief gefunden hat der SCB aber noch lange nicht. Im Gegenteil: Noch selten mussten sich die Berner zuletzt in der Halle ihres Erzrivalen derart vorführen lassen. Von den letzten zehn Partien hat der SCB deren sieben verloren. Auswärts ist das Team von Antti Törmänen seit sechs Partien sieglos.

Der bereits siebte Saisontreffer des 17-jährigen Youngsters Christoph Bertschy nur 33 Sekunden nach dem 0:3 geriet beim völlig missglückten Berner Auftritt zur Randnotiz. Marco Bührer, der sich wie seine Teamkollegen ausser Form befindet, liess sich nach dem vierten Gegentreffer auswechseln. Sein Ersatz Olivier Gigon kassierte bei der höchsten SCB-Saisonniederlage aber ebenfalls einen haltbaren Treffer (1:6).

Telegramm

Fribourg - Bern 6:1 (2:0, 3:1, 1:0)

BCF Arena. - 6800 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Koch, Arm/Küng. - Tore: 3. Afanasenkow (Jeannin, Knoepfli) 1:0. 9. Bykow (Birbaum/Ausschluss Kwiatkowski) 2:0. 21. (20:15) Hasani (Dubé, Gamache) 3:0. 21. (20:48) Bertschy (Martin Plüss) 3:1. 23. Hasani (Loeffel, Barinka) 4:1. 37. Jeannin (Loeffel, Dubé/Ausschlüsse Bertschy, Roche) 5:1. 51. Lukas Gerber (Afanasenkow) 6:1. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg, 9mal 2 plus 10 Minuten (Martin Plüss) gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Gamache; Ritchie.

Fribourg: Huet; Heins, Birbaum; Ngoy, Abplanalp; Loeffel, Barinka; Lukas Gerber, Collenberg; Hasani, Dubé, Gamache; Afanasenkow, Jeannin, Knoepfli; Brügger, Bykow, Benny Plüss; Lüssy, Botter, Tristan Vauclair.

Bern: Bührer (23. Gigon); Roche, Philippe Furrer; Jobin, Hänni; Kwiatkowski, Beat Gerber; Höhener; Vermin, Ritchie, Dumont; Bertschy, Martin Plüss, Rüthemann; Pascal Berger, Gardner, Reichert; Adrian Brunner, Froidevaux, Scherwey.

Bemerkungen: Fribourg ohne Sprunger (krank), Rosa (verletzt) und Cadieux (überzählig), Bern ohne Morant, Déruns (beide verletzt), Lötscher (rekonvaleszent) und Vigier (überzählig). Lattenschuss Knoepfli (45.). Bykow (33.) und Heins (43.) verletzt ausgeschieden.

si/met

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