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Fans staunen über Frankreichs Hexer Hardy

Der französische Keeper Florian Hardy zeigt gegen Finnland eine Meisterleistung. Mit einem gewissen Nachdruck der Fans wird er letztlich dafür ausgezeichnet.

Matchwinner für die Franzosen: Goalie Florian Hardy. (7. Mai 2017)
Matchwinner für die Franzosen: Goalie Florian Hardy. (7. Mai 2017)
Petr David Josek, Keystone

Einen Tag nach dem 2:3 gegen Norwegen gewann der WM-Co-Gastgeber Frankreich in Paris gegen Finnland 5:1. Die NHL-Stürmer Pierre-Edouard Bellemare und Antoine Roussel brachten die Franzosen vor 11'433 euphorischen Zuschauern zweimal in Führung. Roussel von den Dallas Stars zeichnete in der 49. Minute auch für das vorentscheidende 4:1 verantwortlich; er zog nach einem Bully im eigenen Drittel alleine auf den finnischen Keeper Joonas Korpisalo los.

Vor diesem Tor waren die Finnen dem Anschlusstreffer mehrmals nahe gekommen. Der französische Keeper Florian Hardy zeigte aber eine tadellose Leistung und avancierte zum Publikumsliebling. Kurz vor der ersten Pause gelang ihm eine Parade, die in keinem WM-Rückblick fehlen darf. Als Oskar Osala aus kurzer Distanz auf das «leere» Tor schiessen konnte, wehrte er mirakulös mit dem Stock ab.

Nach der Partie wurde zunächst Bellemare zum besten Spieler der Franzosen ausgerufen, nach heftigen Protesten der Zuschauer erhielt dann aber Hardy die Auszeichnung.

Erstes «Stängeli»

Russland bezwang Italien 10:1 und zeichnete für das erste «Stängeli» an den diesjährigen Eishockey-WM verantwortlich.

Nachdem die mit vier «Schweizern» angetretenen Italiener am Vortag gegen die Slowakei (2:3 n.V.) knapp am Sieg vorbeigeschrammt waren, wurde dem Aufsteiger von den Russen die Grenzen aufgezeigt. Der Rekordweltmeister drehte vor 10'893 Zuschauern in Köln nach dem 1:2 (24.) mächtig auf. Sechs der zehn Tore erzielten die Osteuropäer im Powerplay. Artemi Panarin (2 Tore/2 Assists), Wladislaw Namestnikow (2/2) und Nikita Kutscherow (1/3) gelangen je vier Skorerpunkte.

Das zwischenzeitliche 5:1 duch Panarin nach einem hervorragenden Zuspiel.

Auch Kanada mit zweitem Sieg

Wie Russland feierte auch Kanada in der «Schweizer» Gruppe in Paris im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Die Nordamerikaner dominierten die Slowenen, die am Vortag gegen die Schweiz nach einem 0:4-Rückstand erst im Penaltyschiessen verloren hatten, quasi nach Belieben. Überragender Spieler der Kanadier war Nathan McKinnon, der zuletzt bei den Colorado Avalanche mit dem Schweizer Sven Andrighetto in einer Linie gestürmt hatte. Der 21-jährige Nummer-1-Draft von 2013 erzielte drei Tore und ein Assist. Auf einen Treffer und drei Assists kam der Verteidiger Tyson Barrie.

Gruppe A (in Köln). Sonntag: Italien - Russland 1:10 (0:2, 1:3, 0:5). USA - Dänemark 7:2 (3:1, 3:1, 1:0). Lettland - Slowakei 3:1 (1:0, 1:0, 1:1). - Rangliste: 1. Lettland 2/6 (6:1). 2. Russland 2/5 (12:2). 3. Schweden 2/4 (8:4). 4. Deutschland 2/3 (4:8). 5. USA 2/3 (8:4). 6. Slowakei 2/2 (4:5). 7. Italien 2/1 (3:13). 8. Dänemark 2/0 (2:10).

Gruppe B (in Paris). Sonntag: Slowenien - Kanada 2:7 (0:3, 1:3, 1:1). Finnland - Frankreich 1:5 (0:1, 1:2, 0:2). Norwegen - Schweiz 0:3 (0:0, 0:2, 0:1). - Rangliste: 1. Kanada 2/6 (11:3). 2. Schweiz 2/5 (8:4). 3. Frankreich 2/3 (7:4). 4. Norwegen 2/3 (3:5). 5. Tschechien 2/3 (7:5). 6. Finnland 2/3 (4:7). 7. Slowenien 2/1 (6:12). 8. Weissrussland 2/0 (3:9).

si/nag

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