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Rückkehrer Sterchis Stärke

In der Platzierungsrunde sind fast alle Würfel gefallen. Heute in Ambri dürfte Rückkehrer Simon Sterchi abermals einlaufen.

Im letzten Aufeinandertreffen der Tigers und Ambri scheiterte Sterchi in dieser Szene am Tessiner Goalie. Kriegt er heute die Chance, es besser zu machen?
Im letzten Aufeinandertreffen der Tigers und Ambri scheiterte Sterchi in dieser Szene am Tessiner Goalie. Kriegt er heute die Chance, es besser zu machen?
Andreas Blatter

Die Stimmung am Dienstag war getrübt bei den Langnauern, und das ist noch höflich formuliert. Mit der 3:4-Heimniederlage gegen Ambri-Piotta ging der Fall ins Playout einher. Zumindest ein Tigers-Akteur aber war spätabends nicht völlig schlecht gelaunt – Simon Sterchi hatte zuvor sein erstes NLA-Spiel in der laufenden Saison absolviert. «Ich rechnete nicht mehr damit», meint der Stürmer, welcher vor Meisterschaftsbeginn leihweise zu B-Klub Thurgau gewechselt hatte, nach dem Playoff-Ausscheiden im Viertelfinal sich wieder den Emmentalern anschloss.

Am Montag trainierte er erstmals mit dem Aufsteiger; weil sieben Profis angeschlagen sind, kam der Rückkehrer gerade gelegen. In der Ostschweiz hatte Sterchi viel Eiszeit erhalten, war auch in den Special Teams zum Zug gekommen. Mit Tigers-Sportchef Jörg Reber stand er regelmässig in Kontakt, «man hat sich gut um mich gekümmert, ich fühlte mich nie alleine gelassen».

Freilich liebäugelte Sterchi während der Qualifikation mit einem «Upgrade», zur Beförderung kam es aber trotz zwischenzeitlichen Verletzungssorgen in Langnau nicht. So versuchte der Flügel, auf zweithöchster Stufe Eigenwerbung zu betreiben, was ihm so schlecht nicht gelang. In den Playoffs führte Thurgau gegen Favorit Rapperswil-Jona gar 3:1, unterlag letztlich dennoch.

In der NLA werde schneller gespielt, es sei schwieriger, Zweikämpfe zu gewinnen, sagt Sterchi, von dessen Schnelligkeit nun die Emmentaler profitieren können. «Es gibt einen Qualitätsunterschied. Aber es sind keine zwei Welten, so viel ist sicher.»

Der Schritt zurück habe sich gelohnt, erzählt der einstige Nachwuchs-Nationalspieler, «es hat mir gutgetan, Verantwortung zu übernehmen». Der Enkel Max Sterchis – der heute 85-Jährige war beim SC Bern als Coach, TK-Chef sowie Konditionstrainer engagiert und gewann sieben Titel – wird den Klub nach dem Saisonende verlassen; er hat bei einem NLB-Verein einen Vertrag unterzeichnet.

Biel im Nacken

Anzunehmen ist, dass der 21-Jährige auch heute Samstag (19.45 Uhr) im vierten Platzierungsrundenspiel in Ambri zum Einsatz kommen wird, ist die Absenzenliste doch nicht kleiner geworden. Die Tigers tun gut daran, Selbstvertrauen zu tanken – in den vergangenen sechs Partien reüssierten sie nur einmal. Es geht um die Verteidigung des Heimrechts für die Playoutserie, Schlusslicht Biel liegt nur noch vier Punkte zurück.

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