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Roche bleibt beim SCB

Nach der Abwechslung in der Champions League kehrt der SC Bern heute in Kloten zum Alltag der Meisterschaft zurück. Der kanadische Verteidiger Travis Roche dürfte demnächst einen neuen Vertrag unterschreiben.

Der SCB ist NLA-Leader und hat sich souverän für die Champions Hockey League qualifiziert. Dennoch hat er Mühe, sein Umfeld zufrieden zu stellen. Das 1:8 im Test gegen die New York Rangers und die Niederlagen gegen Jönköping (2:6) und Espoo (1:3) schlagen vielen Fans aufs Gemüt. Kommt hinzu, dass die ZSC Lions am Mittwoch mustergültig zeigten, wie man in Schweden gewinnt (7:2 in Linköping). Der Meister setzte sechs Ausländer ein – wie der SCB in der Qualifikation in Nürnberg, als er auf Lee Goren und Richard Jackman zählen konnte. Goren war ein robuster Stürmer, Jackman ein Verteidiger, der für Sicherheit sorgte. Just in diesem Bereich haben die Berner Defizite. Gegen Espoo wurde auf die Verteidiger Kobach, Leuenberger und Rytz verzichtet – Stürmer Ziegler wurde dagegen einmal mehr in der Abwehr eingesetzt.

Ein Defensivmann, der die Offensive ankurbelt, wird im Schweizer Eishockey von den Klubs vergoldet. Mit Travis Roche, so scheint es, hat sich der SCB erstmals seit vielen Jahren einen Spielmacher geangelt, der den Erwartungen gerecht wird – sieben Tore und acht Assists belegen seine Qualitäten. Weil Roches Vertrag am Saisonende ausläuft und andere Vereine auf den Kanadier aufmerksam geworden sind, will der SCB den Vertrag des 30-Jährigen unbedingt verlängern. Die Einigung steht kurz bevor: Roche dürfte für weitere drei Jahre unterschreiben.

Wer die SCB-Ausländer der Zukunft sein werden, hängt vom Saisonverlauf ab – und von einem Entscheid der Liga. Der SCB hofft, dass künftig wieder fünf Ausländer spielberechtigt sein werden. Gelingt es, bei der Abstimmung unter den Klubs eine Zweidrittelmehrheit zu erreichen, würden die Berner wahrscheinlich auf zwei Verteidiger und drei Stürmer aus dem Ausland setzen. Unabhängig davon ist klar, dass die Berner in dieser Spielzeit einen fünften Ausländer präsentieren werden – eher früher als später.

Berner Zeitung/ST

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