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Platz 8 rückt in weite Ferne

Der SC Unterseen-Interlaken verliert gegen Lyss mit 2:5. Für die ­Berner Oberländer war es die fünfte Niederlage in Folge.

Fünfmal bezwungen: Unterseens Torhüter Kay Seiler wehrt sich hier gegen Matthias von Dach (Lyss).
Fünfmal bezwungen: Unterseens Torhüter Kay Seiler wehrt sich hier gegen Matthias von Dach (Lyss).
Markus Grunder

Für beide Mannschaften war die dritte direkte Begegnung in der laufenden Qualifikation von grosser Bedeutung: Im Kampf um die Playoff-Qualifikation wurde das jüngste Duell sogar zu einem 6-Punkte-Spiel. Lyss, das zuvor am 26. November (7:1 gegen Adelboden) einen Sieg hatte feiern können, setzte sich am Samstag gegen die Berner Oberländer nach zwei Niederlagen in dieser Saison (3:5 und 5:8) verdient mit 5:2 durch. Die Seeländer festigten damit ihre Position auf Platz 8. Für Unterseen rückt dagegen eine Playoff-Qualifikation in weite Ferne.

Das Team von Cheftrainer Philippe Kunz weist jetzt schon einen Rückstand von 12 Punkten auf, um das Saisonziel zu erreichen. «Es wird sehr schwierig, da müssen wir uns nichts vormachen. Ich bin aber überzeugt, dass mein Team alles geben wird, um nochmals zurückzukommen», meint Philippe Kunz, der bei den Oberländern in der ersten Saison als Cheftrainer verantwortlich zeichnet.

Viel Kampf, wenig Präzision

Unterseen zeigte sich gegen die ebenfalls stark verunsicherten Lysser drei Tage nach der 3:11-Kanterniederlage im Derby gegen den EHC Thun bemüht, mit kämpferischem Engagement die Negativserie zu beenden. Nach einem Fehler des Lysser Torhüters – bei den Seeländern bestritt der Langnauer Elitejunior Kevin Liechti (19) seinen zweiten Einsatz – schoss Oliver Baur die Gastgeber 1:0 in Führung, doch diese sollte nicht lange halten.

In der 16. Minute gelang Oliver Beer im ersten Lysser Powerplay mittels Gewaltschuss das 1:1. Von da an verlief die Partie ohne spielerische Höhepunkte ausgeglichen. Unterseen hielt mit dem spielerisch klar besseren Gegner mit, in der Offensive fehlte es bei den Berner Oberländern indes (zu) oft bereits beim ersten Zuspiel an der nötigen Präzision.

«Es braucht nicht viel, um uns nach einem Verlusttor aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die Niederlagen in jüngster Zeit ­haben mit zu einer grossen ­Verunsicherung beigetragen», glaubt der Unterseen-Trainer.

Lob für die Jüngsten

Zufrieden war Philippe Kunz mit den jungen Joel Moser, Fabian Leimer, Marc Salzmann und Lars Bieri, einem Quartett aus der Langnauer Nachwuchsbewegung, das aufgrund vieler Verletzter im Kader der Berner Oberländer eingebaut worden war.

Aber auch sie konnten den fünften Verlustgang der Gastgeber nicht verhindern. Obwohl rechnerisch noch nicht Tatsache, zeichnet sich neun Runden vor Ende der Qualifikation doch ab, dass ­Unterseen-Interlaken zum dritten Mal in Folge die Playoff-Qualifikation verpassen dürfte.

Mitentscheidend, dass die Partie Mitte des zweiten Drittels auf die Seite der Seeländer kippte, war nicht zuletzt das erfolgreichere Powerplay der Besucher. Während Unterseen-Interlaken selbst in doppelter Überzahl während 40 Sekunden nichts Zählbares erreichte, sorgte Marco Dick mit dem zweiten Lysser Powerplaytor zum 4:2 an diesem Abend für die Vorentscheidung. Und Florin Gerber sorgte in der 58. Minute mit einem souverän verwandelten Penalty noch für den spielerischen Höhepunkt an diesem Abend.

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