Zum Hauptinhalt springen

Nur drei Tore, nur zwei Punkte

Bei den SCL Tigers hat sich der Problembereich von der Verteidigung in den Angriff verlagert. Sowohl gegen Ambri (2:1 nach Verlängerung) als auch gegen Lugano (1:2) liessen die Langnauer viele Chancen ungenutzt. Verteidiger Mark Popovic gab ein vielversprechendes Debüt.

Geglückter Einstand: Mark Popovic (rechts) enteilt Luganos Flavien Conne. Der neue Tigers-Verteidiger vermochte trotz Niederlage bei seiner Heimpremiere zu überzeugen.
Geglückter Einstand: Mark Popovic (rechts) enteilt Luganos Flavien Conne. Der neue Tigers-Verteidiger vermochte trotz Niederlage bei seiner Heimpremiere zu überzeugen.
Keystone

Am Samstag der 2:1-Sieg nach Verlängerung in Ambri, 20 Stunden später die 1:2-Heimniederlage gegen Lugano – mit der Punkteausbeute am «Tessiner Wochenende» waren Spieler und Staff der SCL Tigers nicht zufrieden. Verteidiger Jörg Reber sprach von einer verpassten Chance, dem 8.Tabellenrang näher zu kommen; Stürmer Kurtis McLean pflichtete ihm bei und sagte, zwei Punkte seien ein bescheidener Ertrag. Trainer John Fust lobte derweil seine Mannschaft für «engagierte und schwungvolle» Auftritte. «Wir waren in beiden Spielen das bessere Team, doch unser Kampf wurde nicht belohnt. Aber vielleicht sind diese zwei Punkte am Schluss noch wichtig.» Im sich abzeichnenden Vierkampf um den letzten Playoff-Platz zwischen den Tigers, Biel, Ambri und Servette gab es keine Rangverschiebungen. Die Emmentaler liegen auf Position 10, die Differenz zum Strich beträgt 4 Zähler.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.