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Noch jung, aber mit grossem Können

200 Nachwuchsleute aus dem Kanton Bern und vom Schwingklub Zofingen zeigten in der Langenthaler Markthalle ihr Können. Im Schlussgang der ältesten Kategorie bezwang der Gstaader Philipp Aellen den Eggiwiler Dominik Gasser.

Einer der sechs Sieger: Lukas Tschumi (links) reisst die Arme hoch.
Einer der sechs Sieger: Lukas Tschumi (links) reisst die Arme hoch.
Marcel Bieri

Vom Schwingklub Langenthal mustergültig organisiert, vermochte der diesjährige Hallenschwinget in Langenthal trotz des herrlichen Frühlingswetters 510 zahlende Zuschauer in die altehrwürdige Markthalle zu locken. Die 200 angetretenen Nachwuchsschwinger boten in den fünf Kategorien der Jahrgänge 1998 bis 2008 zum Teil schwingerischen Sport auf hohem Niveau. Insbesondere bei den Älteren wurde den fachkundigen Besuchern schnell einmal klar, dass da im vergangenen Winter zum Teil hart trainiert worden war. Wussten doch die «Bösen» von morgen sowohl kämpferisch wie auch in technischer Hinsicht zu gefallen.

Nur ein Gestellter

Mit Ausnahme der Auseinandersetzung von Aellen gegen Gasser waren die übrigen Schlussgänge hart umkämpft. Allerdings gab es nur gerade in der Kategorie der Drittjüngsten (Jahrgang 2003–2004) zwischen dem Oberaargauer Janis Iseli und dem Aargauer Gast Yanik Bucher einen gestellten Gang in der Endausmarchung. Dadurch musste Iseli den Sieg mit dem als 1a klassierten Levin Imboden aus Oberscherli teilen.

Das finale Duell zwischen den Jüngsten hatte es in sich. Die beiden Schwarzenegger Drittklässler Levin Rüfenacht und Lars Kupferschmid besuchen dieselbe Klasse. Sie wohnen nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt, schwingen – wie könnte es anders sein – im gleichen Klub und spielen zusammen Unihockey. Am Sonntag standen sich die beiden erstmals in einem Schlussgang gegenüber. Auf die Frage, wie er denn gewonnen habe, antwortete Rüfenacht: «Kei Ahnig», und schaute fragend zu seiner Mutter hinauf.

Hart umkämpft und technisch bereits auf recht hohem Niveau war der Schlussgang zwischen dem Wolfisberger Lukas Tschumi und dem gleichaltrigen Oberländer Simon Graf bei den Jahrgängen 1999/2000. Beide hatten zuvor je vier Siege und einen Gestellten auf ihrem Notenblatt. Kurz vor Ablauf der Zeit gelang Tschumi mit einem äusseren Haken der gültige Wurf zu seinem Sieg. Vorher hatte der angehende Landwirt vom Schwingklub Herzogenbuchsee bereits einmal das jurassische Fest gewonnen.

Mit 24 Jungschwingern trat der SK Herzogenbuchsee an, mit sechs Zweigen, darunter ein Sieg, überzeugten die Buchser zum Saisonauftakt.

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