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Mehr Kampfgeist ist nötig

Der EHC Thun hat auch das zweite Heimspiel der Saison verloren. Beim 1:4 gegen Düdingen verschliefen die Spieler die Startphase und trafen danach das Tor nicht.

Der Puck wollte nach dem ersten Treffer nicht mehr ins Düdinger Tor.
Der Puck wollte nach dem ersten Treffer nicht mehr ins Düdinger Tor.
Markus Grunder

«Kämpfe, Thuner, kämpfe», skandierten die Fans des Oberländer Eishockeyclubs nach der mit 1:4 verlorenen Partie gegen Düdingen. Eine Forderung, die Thuns Stürmer Michael Bärtschi nachvollziehen konnte. «Wir müssen mehr kämpfen», forderte auch der einzige Torschütze von sich und seinen Teamkollegen.

Bärtschi hatte in der 58. Minute getroffen, zu einem Zeitpunkt, als für die Gastgeber im Heimspiel gegen Düdingen längst keine Hoffnung auf einen Punktgewinn mehr bestand. Das 1:4 war lediglich noch die Belohnung dafür, dass man nach vielen vergebenen Chancen nicht nachgelassen und versucht hatte, das Tor doch noch zu treffen.

Ex-Thuner im Aufwind

Die entscheidenden Gegentore hatte Thun schon viel früher kassiert. Im ersten Drittel gerieten die Oberländer gegen die viel wacheren und aggressiveren Gäste 0:3 in Rückstand. Danach steigerten sie sich, vermochten aber die Scheibe nicht im gegnerischen Tor unterzubringen. «Wir haben die Beine zu wenig bewegt», bemängelte Bärtschi. «Und vor dem gegnerischen Tor waren wir zu wenig effizient.»

Mit dem 4:0 durch den Ex-Thuner Yannick Stettler war die Partie endgültig entschieden. Stettler ist 20-jährig und begann in Oberlangenegg mit dem Eishockeyspielen. Später wurde er im Nachwuchs von Langenthal ausgebildet, ehe er 2016 zu Thun stiess. Dort hinterliess Stettler jedoch keine grossen Spuren. «Ich war Ergänzungsspieler, kam zudem mit dem Trainer nicht so gut zurecht», sagte der Stürmer. «Im Sommer suchte ich daher eine Luftveränderung,»

Stettler wohnt mittlerweile in Burgdorf und arbeitet dort auch als Logistiker. Am Samstag lief er für Düdingen mit dem Best-Player-Helm auf und kam auch im Powerplay zum Einsatz. «Ich habe mich sehr gut eingelebt», sagte der Angreifer. «Die Teamkollegen haben mir es auch sehr einfach gemacht.»

Noch genügend Spiele

Während Stettler mit Düdingen die beiden ersten Spiele gewonnen hat, steht Thun nach zwei Heimniederlagen ohne Punkte da. «Ein solcher Start ist nie gut», meinte Michael Bärtschi. «Wir haben jedoch noch genügend Spiele zur Verfügung, um diesen zu korrigieren.» Wichtig sei, in den kommenden Spielen mehr Einsatz zu zeigen und mehr zu kämpfen. Genauso wie es die Fans am Samstag nach dem verlorenen Spiel gefordert haben.

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