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Lyss auch gegen Romands Favorit

Heute Freitag erfolgt der Start in die 1.-Liga-Saison 2018/19. Neu sind die Berner Teams in eine Gruppe mit den Westschweizer Equipen eingeteilt.

Trainer Patrick Glanzmann.
Trainer Patrick Glanzmann.
Max Füri

In der 1. Liga ist für die heute Freitag mit der Partie Vallée-de-Joux - Burgdorf beginnende Saison so ziemlich vieles neu. «Abwechslungsreich, eine schöne, neue ­Herausforderung mit vielen unbekannten Gegnern», sagen die Vertreter der vier Berner Teams Lyss, Adelboden, Unterseen-Interlaken und Burgdorf.

Sie spielen nicht mehr in der Zentralschweizer Gruppe 2, die wegen zu geringer Anzahl Mannschaften aufgelöst wurde. Die Gegner tragen neu Namen wie Neuenburg, Franches-Montagnes oder Saastal, die Berner wurden in die Westgruppe integriert.

Aufstiegskandidat

Lyss tritt als Favorit an. Nach dem Entscheid, auch die 1. Liga in Zukunft überregional auszutragen, dachten die Seeländer um. Bereits in der letzten Saison hätten sie den Weg in die Swiss Regio League angetreten. Lyss scheiterte jedoch bereits im Zentralschweizer Playoff-Final an Zuchwil Regio.

Die Solothurner verabschiedeten sich danach unter Getöse aus der 1. Liga, nachdem sie entgegen ihres Wunschs in die Ostgruppe eingeteilt wurden. ­Einige Spieler wechselten darauf nach Lyss. Unter ihnen befindet sich der routinierte Skorer Marco Müller (33), der nach acht Jahren Zuchwil zurückgekehrt ist.

«Es ist vor allem eine mentale Herausforderung, gegen die Westschweizer zu spielen», sagt Trainer Patrick Glanzmann. «Die Welschen sind nicht mehr nur Schönspieler.» Vom Aufstieg wird noch nicht gesprochen. «Er lässt sich schwer planen», sagt Glanzmann. «Vorerst wollen wir einfach in der Spitze mitspielen.»

Unterschiedliche Situation

Adelboden hat kaum Veränderungen im Team zu verzeichnen. Merlin Burn ist nach einer Pause zurückgekehrt, der neu verpflichtete Verteidiger Thierry Bessire (Reinach) fällt wegen einer Handgelenksverletzung vorerst aus. «Wir freuen uns auf die Gegner aus der Romandie und sind gleichzeitig neugierig», sagt Trainer Peter Schranz. Das Ziel ist das Erreichen der Playoffs.

Bei Unterseen-Interlaken ist es zu einem Umbruch gekommen. Swen Kohler, Kevin Rohrbach, Alain Müller und Ramon Lengacher haben zusammen über 1000 Erstliga-Spiele absolviert; sie haben aufgehört oder in eine tiefere Liga gewechselt.

Neu gekommen sind unter anderem Simon Pfister und Sandro Steiner (Burgdorf) und der Kanada-Schweizer Darryl Stettler (40). «Wir wollen um den Einzug in die Playoffs kämpfen», sagt Trainer Philippe Kunz. «Das Team hat weniger Talent als vorher; die Spieler sind aber bereit, alles zu tun, um das Ziel zu erreichen.»

Freigabe für höhere Liga

Mit einem neuen Trainer steigt Burgdorf in die Saison. Auf Patric With ist Robert Othman gefolgt. Der 42-jährige Kanada-Schweizer war früher als Spieler für die Emmentaler aktiv. Zuletzt war er Coach beim Zweitligisten Zunzgen/Sissach. Burgdorf konnte die Abgänge, unter anderem von Christian Moser (Rücktritt) und Jan Mühlemann (Wiki-Münsingen), kompensieren.

Sandro Tanner ist aus Zuchwil zurückgekehrt; Simon Kühni und Robin Weber wechselten von Lyss zum EHCB. Auch in Burgdorf ist das Ziel die Qualifikation für die Playoffs.

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