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Katerstimmung beim SCB – ZSC-Topskorer Wick verletzt

Zum ersten Mal verpasst der Meister die Playoffs: Der SC Bern verliert bei den ZSC Lions 2:5. Selbst ein Sieg hätte dem SCB nichts genützt, denn Lausanne setzt sich in Freiburg 2:1 durch.

Es ist besiegelt: Der SC Bern muss nach dem 2:5 bei den ZSC Lions die Klassierungsrunde bestreiten. Es ist der erste Meister in der Playoff-Historie, der den Titel nicht verteidigen kann.
Es ist besiegelt: Der SC Bern muss nach dem 2:5 bei den ZSC Lions die Klassierungsrunde bestreiten. Es ist der erste Meister in der Playoff-Historie, der den Titel nicht verteidigen kann.
Keystone
Die Enttäuschung über die verpasste Playoff-Qualifikation ist riesig. Nationalstürmer Ryan Gardner kann es nicht fassen.
Die Enttäuschung über die verpasste Playoff-Qualifikation ist riesig. Nationalstürmer Ryan Gardner kann es nicht fassen.
Keystone
...mit dem HC Lugano, der sich in Zug knapp durchsetzt. Am Ende ist für die fünftplazierten Tessiner nur ein Erfolg für die Statistik.
...mit dem HC Lugano, der sich in Zug knapp durchsetzt. Am Ende ist für die fünftplazierten Tessiner nur ein Erfolg für die Statistik.
Keystone
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Die Paarungen in den Viertelfinals lauten nach der letzten Qualifikationsrunde wie folgt: ZSC Lions (1.) gegen Lausanne (8.), Fribourg (2.) gegen Ambri-Piotta (7.), Kloten (3.) gegen Davos (6.) und Genève-Servette (4.) gegen Lugano (5.).

Nur 16 Minuten lang, von 20.31 Uhr bis 20.47 Uhr, belegte der SC Bern in der letzten Qualifikationsrunde noch den achten Platz. Die Berner führten zu dem Zeitpunkt durch Hnat Domenichelli mit 1:0, derweil es bei Fribourg - Lausanne noch torlos stand. Innerhalb von 71 Sekunden realisierte dann aber Lausanne in Freiburg durch Juha-Pekka Hytönen und Etienne Froidevaux zwei Tore. Der SC Bern hoffte im Hallenstadion bis zur 53. Minute. Bis zu dem Zeitpunkt führten die Berner gegen die ZSC Lions immer noch mit 2:1. Dann wies eine Fünfminutenstrafe gegen den kanadischen Back Geoff Kinrade dem SC Bern den Weg in die Niederlage. Innerhalb von nur 126 Sekunden realisierten Robert Nilsson (2:2), Mathias Seger (3:2), Patrik Bärtschi (4:2) und Mark Bastl (5:2) mit einem oder zwei Mann mehr auf dem Eis die entscheidenden Treffer vom 1:2 zum 5:2.

Dem SC Bern bleibt als schwacher Trost mitten in der Katastrophe, dass er nicht mehr in Abstiegs-Playoffs um den Klassenerhalt bangen muss. Die Berner haben den Klassenerhalt bereits geschafft, weil statt einer ersten Playout-Runde heuer erstmals eine Abstiegsrunde ausgetragen wird, in die sämtliche Punkte mitgenommen werden, und in der es deshalb zwischen Bern (70 Punkte), Zug (66), Biel (50) und Rapperswil-Jona (39) um nichts mehr geht. Biel und die Rapperswil-Jona Lakers werden in einer zweiten Phase in einer Best-of-7-Serie den Teilnehmer an der Ligaqualifikation gegen den NLB-Meister ermitteln.

Die Verletzung von Wick

Die letzte Entscheidung in der Qualifikation fiel in Rapperswil-Jona. Servette musste das Penaltyschiessen gegen die Lakers gewinnen, um nicht den Heimvorteil in der Viertelfinalserie gegen Lugano noch zu verlieren. Servette setzte sich im Penaltyschiessen mit 3:2 durch.

Die Topskorerkrone sicherte sich Matthew Lombardi vom Genève-Servette HC. Der Kanadier erhöhte mit zwei Assists in Rapperswil-Jona sein Punktetotal auf 50. Roman Wick, dem sich die Chance geboten hatte, als dritter Schweizer nach Guido Lindemann (1981 und 1982) und Damien Brunner (2012) die Skorerwertung zu gewinnen, stand in jener Phase, als dem ZSC die vier Powerplay-Tore gelangen, bereits nicht mehr auf dem Eis. Wick schied in der 44. Minute mit einer Blessur am rechten Knie aus und musste zur Untersuchung ins Spital. Der Goalgetter der Lions beendete die Qualifikation mit 48 Skorerpunkten auf Platz 2. Würde der Nationalstürmer für die Playoffs ausfallen, so wäre dies ein harter Schlag für den überlegenen Qualifikationssieger aus Zürich Nord.

(Matchberichte und Telegramme bei «Artikel zum Thema» sowie im Liveticker).

si/fal

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