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Im Sommer zwangsläufig Einzelkämpfer

Viel freies Eis: Die Berner NHL-Spieler Mark Streit, Yannick Weber und Joël Vermin (von links) trainieren derzeit oft allein.
Wie haben Sie die Zeit seit dem Saisonende verbracht?Sven Bärtschi: Nach dem Pech an der WM brauchte ich etwas Abstand und ging nach Italien in die Ferien. Danach liess ich in der Schweiz den Rippenbruch ausheilen und die Nasenscheidewand operieren. Wie jedes Jahr verbrachte ich einen Teil des Sommers bei der Freundin in Portland, wo ich mit dem Aufbau begann. Seit drei Wochen trainiere ich in Calgary.Woran arbeiten Sie im Sommer zwecks Verbesserung speziell?Als junger Eishockeyprofi muss ich mich in allen Belangen verbessern. Mit zunehmendem Alter werde ich durch das Sommertraining automatisch kräftiger. Letztes Jahr rückte ich mit 86 Kilo ins Trainingslager ein, diesmal werde ich 92, 93 Kilo wiegen. Ich muss aber darauf achten, dass Schnelligkeit  und Beweglichkeit nicht unter den Muskeln leiden.Mit welchen Zielen respektive persönlichen Erwartungen steigen Sie in die kommende Saison?Ich habe in den letzten beiden Jahren viel gelernt und mir die Kritik zu Herzen genommen. Ich will nicht mehr in die AHL abgeschoben werden, sondern die ganze Saison bei den Flames spielen.  Es ist meine bisher wichtigste Saison, befinde ich mich doch im letzten Vertragsjahr.  Ich werde alles dafür tun, mir einen Stammplatz zu sichern. Was trauen Sie Ihrem Team im nächsten Winter zu?Im Sport geht es um das Gewinnen, also wollen wir diesmal die Playoffs erreichen. Es wird extrem wichtig sein, einen guten Saisonstart hinzulegen. Die Mannschaft hat sich nicht stark verändert, aber die Flames haben doch zwei, drei gute Transfers getätigt. Dass ein Klassegoalie wie Jonas Hiller zu uns gewechselt hat, ist eine tolle Sache.
Wie haben Sie die Zeit seit dem Saisonende verbracht?Yannik Weber: Nach der Weltmeisterschaft bin ich nach Los Angeles geflogen und habe in Kalifornien die Ferien verbracht. Das hat mir nach einer langen Saison gut getan. Seit Juni absolviere ich mit Mark und Roman das Sommertraining; an den Wochenenden habe ich einige Ausflüge in der Schweiz gemacht  und sonst die Zeit zu Hause genossen. Woran arbeiten Sie im Sommer zwecks Verbesserung speziell?In der spielfreien Zeit gilt es zuerst, all die kleinen Beschwerden auszukurieren. Das Training mit Harry Andereggen, das ich mit Mark und Roman absolviere, ist abwechslungsreich. Kraftmässig bin ich gut, da gilt es, das Niveau zu halten. Bezüglich Spritzigkeit und Schnelligkeit kann ich mich noch verbessern, und das strebe ich auch an.Mit welchen Zielen respektive persönlichen Erwartungen steigen Sie in die kommende Saison?Ich habe die letzte Saison stark beendet und dadurch den neuen Vertrag verdient. Nun sieht es aus, als bekäme ich im verjüngten Team eine faire Chance, mich zu etablieren. Ich will mich als Top-6-Verteidiger behaupten und fürs Powerplay aufdrängen. Als Rechtsschütze habe ich gute Aussichten, in Überzahl meine Stärken zu zeigen.Was trauen Sie Ihrem Team im nächsten Winter zu?Neuer Präsident, neuer Sportchef, neuer Headcoach – im Klub hat einiges geändert. Ungeachtet dessen wären Resultate wie in der letzten Saison inakzeptabel – die Playoff-Qualifikation ist das Minimalziel. Und dann gilt es, weit vorzustossen. An Qualität mangelt es dem Team nicht, und mit Ryan Miller haben wir einen hervorragenden neuen Goalie.
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