Zum Hauptinhalt springen

«Ich bin über den Berg»

36 Spiele hat Nils Berger in dieser Saison verletzungsbedingt verpasst. Nun kann der Langnauer Stürmer endlich wieder mittun – er hofft aber, dass die Saison bald zu Ende geht.

Vier Monate Pause sind für einen Profisportler eine lange Zeit. Erst recht für einen Eishockeyspieler, bedeutet dies doch, dass er mehr als die halbe Saison verpasst. Nils Berger musste exakt vier Monate zuschauen, wie sich seine Langnauer Teamkollegen mal besser, mal schlechter anstellten. Mühsam sei das gewesen, erzählt der 25-Jährige, «ich fühlte mich mies. Und ich hatte langsam aber sicher genug vom Konditionstraining.»

Was das Eishockey betrifft, hat Berger schwierige Zeiten hinter sich. Vergangene Saison war er bei den Rapperswil-Jona Lakers engagiert gewesen, die letztlich ihren NLA-Platz in der Ligaqualifikation an die SCL Tigers verloren. Der Stürmer gehörte zu den wenigen, die immerhin ansatzweise zu überzeugen vermochten. Er schoss acht Treffer. Auch Biel bekundete Interesse an einem Transfer. Der Glarner aber zog den Wechsel ins Emmental vor, doch nach nur zehn Spielen sollte der Schock folgen: In Lausanne kugelte sich Berger die linke Schulter aus – zum vierten Mal. Eine Operation war unumgänglich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.