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Hervorragend für die Spieler, heikel für den SCB

Sportredaktor Reto Kirchhofer zu Patrick Fischers Olympia-Spielerauswahl der Eishockey-Nationalmannschaft.

Genoni und das Nationalteam – bis zum Frühling lautete der Beziehungsstatus: Es ist kompliziert. Dann etablierte sich der beste Torhüter der Liga an der WM endlich als Nummer 1. Diesen Status wird er auch in Pyeongchang haben.
Genoni und das Nationalteam – bis zum Frühling lautete der Beziehungsstatus: Es ist kompliziert. Dann etablierte sich der beste Torhüter der Liga an der WM endlich als Nummer 1. Diesen Status wird er auch in Pyeongchang haben.
Raphael Moser
In Paris war Hiller mit nur 71 Einsatz­minuten und 82 Prozent Fangquote ein Verlierer unter Gewinnern. Beim formstarken Biel hat er sich nach Schwankungen stabilisiert. Doch Hiller wird bei ­seiner dritten Olympiateilnahme erstmals nicht der Stammtorhüter sein.
In Paris war Hiller mit nur 71 Einsatz­minuten und 82 Prozent Fangquote ein Verlierer unter Gewinnern. Beim formstarken Biel hat er sich nach Schwankungen stabilisiert. Doch Hiller wird bei ­seiner dritten Olympiateilnahme erstmals nicht der Stammtorhüter sein.
Daniel Christen
Wie Corvi steht der trickreiche Flügel (links) eher unerwartet im Olympiakader. Vermin muss zeigen, dass er internationaler Härte standhält. Auch er kann als Flügel wie als Center spielen.
Wie Corvi steht der trickreiche Flügel (links) eher unerwartet im Olympiakader. Vermin muss zeigen, dass er internationaler Härte standhält. Auch er kann als Flügel wie als Center spielen.
Pablo Gianinazzi, Keystone
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Patrick Fischer legt das Schicksal des Schweizer Nationalteams vornehmlich in Berner Hände. Der Trainer hat für Olympia 8 Spieler des SC Bern selektioniert, was einem Drittel des Kaders entspricht.

Der Meister wird in Südkorea im grossen Stil vertreten sein: 8 Schweizer, 3 Kanadier, der Amerikaner Mark Arcobello und der Finne Mika Pyörälä sind fix selektioniert; Justin Krueger (Deutschland) dürfte heute den letzten Kaderschnitt überstehen. 14 Spieler aus demselben Klub – einen ähnlichen Wert wird wohl nur die russische Starequipe SKA St. Petersburg erreichen.

14-mal SCB bei Olympia: Das spricht für die Qualität beim Meister, das ist eine geniale Sache für die Spieler. Aber: Für den Klub birgt die immense Präsenz Ge­fahren. In Bern wird an ein ge­ordnetes Training während der Olympiapause nicht zu denken sein.

Acht Zeitzonen entfernt werden die besten Berner auf internationalem Niveau an die Grenze getrieben. Wie steht es um deren Frische und Fokus, wenn zwei Wochen nach dem Turnier die Playoffs beginnen? Olympia wird für den SCB in ­vielerlei Hinsicht zur Herausforderung.

reto.kirchhofer@tamedia.ch

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