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Gottéron fehlt noch ein Sieg

Qualifikationssieger Gottéron steht mit einem Schlittschuh im Playoff-Final. Die Freiburger gewannen auch Spiel 3 der Halbfinalserie gegen die ZSC Lions (5:4 n.P.) und feierten den elften Sieg in Folge gegen den Meister aus Zürcher.

Der Jubel ist bei den Freiburger Spielern ist riesig. Sie stehen knapp vor dem Finaleinzug.
Der Jubel ist bei den Freiburger Spielern ist riesig. Sie stehen knapp vor dem Finaleinzug.
Keystone

Gottéron braucht noch einen Sieg zum Finaleinzug. Die Freiburger setzten sich gegen die ZSC Lions 5:4 nach Penaltyschiessen durch und gingen in der Best-of-7-Serie 3:0 in Führung. Damit verloren die ZSC Lions auch das 14.Playoff-Spiel gegen Gottéron. Die elfte Niederlage in Serie gegen Gottéron war mehr als bitter, denn kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte Patrik Bärtschi die grosse Chance zum Siegtreffer. Doch der Stürmer traf statt des leeren Tores nur die Latte. In der 78.Minute scheiterte Ryan Shannon am Rücken des Freiburger Goalies Benjamin Conz. Auch das Penaltyschiessen ging in die Verlängerung; nach je fünf Schützen stand es 2:2. Nachdem Andrej Bykow den 13.Penalty verwertet hatte, wehrte Conz den Versuch von Shannon spektakulär ab. In der regulären Spielzeit war die hochstehende Partie hin und her gewiegt: 1:0, 1:2, 2:3, 4:3, 4:4 lautete der Spielverlauf.

Auf Freiburger Seite zeigte sich einmal mehr die Linie um Bykow, Julien Sprunger und Benjamin Plüss in glänzender Verfassung. Die drei herausragenden Stürmer trafen allesamt im Penaltyschiessen und entschieden so auch diese Partie. Schon in der regulären Spielzeit hatte diese Formation zwei der vier Tore markiert. In der gesamten Serie zeichnete die Paradeformation für sechs der neun Freiburger Tore verantwortlich. «Vor allem gegen diese erste Freiburger Linie spielen wir zu passiv», stellte Zürichs Captain Mathias Seger fest. «Wir dürfen gegen die Bykow-Linie nicht in Ehrfurcht erstarren.»

Zürcher Durchhalteparolen

Insgesamt haben die ZSC Lions aber auch in Spiel 3 nicht übermässig viel falsch gemacht. Dennoch stehen die Zürcher wieder mit dem Rücken zur Wand – beim Stand von 0:3 noch mehr als vor zwei Wochen gegen den HC Davos (4:3 nach 1:3-Rückstand in der Serie). Mit Durchhalteparolen machen sich die Zürcher Hoffnung. «Wir tun auf jeden Fall alles dafür, um das Glück auf unsere Seite zu holen», sagt Captain Matthias Seger.

si/cls

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