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Gerbers Vorfreude auf ein geregeltes Leben

Martin Gerber spielt bereits zum dritten Mal in Schweden. Der 37-jährige Langnauer ist bei Aufsteiger Växjö, was er schon 2001/2002 und 2004/2005 bei Färjestads war – einer der besten Torhüter der Elitserien.

Den Blick nach oben gerichtet: Martin Gerber verfolgt in Schweden mit den Växjö Lakers ein ambitioniertes Ziel: Der Torhüter will den Elitserien-Aufsteiger in die Playoffs führen.
Den Blick nach oben gerichtet: Martin Gerber verfolgt in Schweden mit den Växjö Lakers ein ambitioniertes Ziel: Der Torhüter will den Elitserien-Aufsteiger in die Playoffs führen.
zvg

Eishockey à la carte in der neuen Vida-Arena in Växjö. Im Restaurant im vierten Stock der Halle, mit Blick auf die Eisfläche, werden die Mittagessen serviert. Die rund 50 Tische sind alle besetzt. Gesprächsthema sind die Växjö Lakers, die – sozusagen im eisigen Parterre – trainieren. Als die Restaurantbesucher zum Dessert übergehen und unten ein Spieler nach dem andern in die Kabine verschwindet, will auch Martin Gerber sein «Dessert». Mit einer Handvoll Spielern bleibt er für eine halbstündige Zusatzschicht auf dem Eis. Der Langnauer macht, was er schon immer gemacht hat – etwas mehr als der grosse Rest einer Mannschaft. Dieser Wille, jeden Tag ein bisschen besser zu werden, ist der Schlüssel für seine erfolgreiche internationale Karriere. Kein Schweizer ausser ihm hat in Nordamerika, Russland und Schweden in drei der weltbesten Ligen gespielt, ist mit Färjestads schwedischer Meister und Vizemeister und mit Carolina Stanley-Cup-Sieger geworden und stand mit Anaheim und Ottawa im Stanley-Cup-Final.

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