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Simon Moser entscheidet das Spiel in der Overtime

Dem Meister wird zurzeit nichts geschenkt. Aber er zeigt Courage. Gegen Genf liegt er viermal in Rückstand – und gewinnt am Ende doch.

Das Spiel zwischen Lugano und Zug ist spielerisch hart umkämpft. Die beiden Teams schenken sich nichts.
Das Spiel zwischen Lugano und Zug ist spielerisch hart umkämpft. Die beiden Teams schenken sich nichts.
Pablo Gianinazzi, Keystone
Die Zuger setzen immer wieder gute Akzente, können das Spiel aber nicht zu ihren Gunsten entscheiden.
Die Zuger setzen immer wieder gute Akzente, können das Spiel aber nicht zu ihren Gunsten entscheiden.
Marusca Rezzonico/freshfocus
Die Drachen gewinnen das Westschweizer-Derby 3:2.
Die Drachen gewinnen das Westschweizer-Derby 3:2.
Urs Lindt/freshfocus
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In Bern gilt zurzeit das Credo: Irgendwo unterläuft irgendwem immer ein Fehler, was Auswirkungen hat auf Struktur und Abstimmung. Und weil die Gegner dies längst erkannt haben, setzen sie den SCB sofern möglich früh unter Druck, um Fehler zu provozieren.

Servette gelang dies gestern zu Beginn ausgezeichnet. Maillard reagierte am Boden liegend schneller als Blum und spitzelte die Scheibe zu Douay – 0:1. Im zweiten Drittel profitierte Wingels von einem Wechselfehler beim Heimteam. Später umkurvte Genfs Captain Rod den neuen SCB-Ausländer MacDonald – und ausgerechnet der formstarke Untersander bugsierte den Puck beim Rettungsversuch über die Linie.

Dank Arcobello blieb der Favorit im Spiel. Der US-Amerikaner traf wie am Vortag gegen Biel doppelt. In der hektischen Schlussphase brachte Verteidiger Andersson den SCB 44 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit mit seinem Tor in die Verlängerung. Dort nutzte Bern eine Strafe gegen Genfs Goalie Mayer und kam in extremis zum Sieg.

Bern - Genève-Servette 5:4 (1:1, 1:2, 2:1, 1:0) n.V.

15'747 Zuschauer. - SR Stolc (AUT)/Wiegand, Kaderli/Seewald (AUT).

Tore: 8. Douay (Maillard, Tömmernes) 0:1. 16. Arcobello (Burren) 1:1. 26. (25:31) Wingels (Fehr/Ausschluss Kämpf) 1:2. 26. (26:00) Arcobello (Ruefenacht, Moser) 2:2. 38. Rod 2:3. 56. Scherwey (Untersander, Mursak/Ausschluss Jacquemet) 3:3. 59. (58:26) Fehr (Mercier, Winnik) 3:4. 60. (59:16) Andersson (Untersander, Arcobello) 4:4 (ohne Torhüter). 62. (61:27) Moser (Untersander, Arcobello/Ausschluss Mayer) 5:4.

Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Moser; Wingels.

Bern: Caminada; Untersander, Colin Gerber; Andersson, MacDonald; Burren, Blum; Henauer; Ruefenacht, Arcobello, Moser; Sciaroni, Mursak, Praplan; Berger, Ebbett, Scherwey; Grassi, Bieber, Kämpf.

Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Mercier, Völlmin; Le Coultre; Wick, Fehr, Winnik; Wingels, Smirnovs, Rod; Douay, Berthon, Maillard; Bozon, Kast, Miranda.

Bemerkungen: Bern ohne Pestoni, Beat Gerber, Krueger, Heim, Jeremi Gerber (alle verletzt) und Koivisto (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Richard, Fritsche, Tanner (alle verletzt) und Olsson (überzähliger Ausländer). - Lattenschuss Wick (2.). - Timeout Bern (59:11).

SDA/rek

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