Zum Hauptinhalt springen

Ex-Davoser schiesst Schweden in den Final

Schweden ist der erste Finalist an der Eishockey-WM in Stockholm. Der Co-Gastgeber setzt sich gegen Finnland mit 3:0 durch. Den zweiten Halbfinal bestreiten die Schweiz und die USA.

Einer der schwedischen Matchwinner: Loui Eriksson, Lockout-Gast beim HC Davos, trifft zweimal im Powerplay (11./37.). Beide Male wird er von Center Henrik Sedin glänzend eingesetzt.
Einer der schwedischen Matchwinner: Loui Eriksson, Lockout-Gast beim HC Davos, trifft zweimal im Powerplay (11./37.). Beide Male wird er von Center Henrik Sedin glänzend eingesetzt.
Keystone
Und die Schweden können auch ein drittes Mal jubeln: Playmaker Henrik Sedin trifft noch ins leere finnische Tor. 3:0 – eine klare Sache in Stockholm.
Und die Schweden können auch ein drittes Mal jubeln: Playmaker Henrik Sedin trifft noch ins leere finnische Tor. 3:0 – eine klare Sache in Stockholm.
Keystone
Der Einzug in den WM-Final ist für den viel gescholtenen Headcoach Par Marts eine grosse Genugtuung. Nach der 2:3-Auftaktniederlage gegen die Schweiz wurde Marts von den Medien und der Öffentlichkeit heftig kritisiert. Aber seit der Ankunft der Sedin-Brothers läuft es den Schweden viel besser.
Der Einzug in den WM-Final ist für den viel gescholtenen Headcoach Par Marts eine grosse Genugtuung. Nach der 2:3-Auftaktniederlage gegen die Schweiz wurde Marts von den Medien und der Öffentlichkeit heftig kritisiert. Aber seit der Ankunft der Sedin-Brothers läuft es den Schweden viel besser.
Keystone
1 / 7

Die Schweden haben dank des Sieges gegen Finnland die vierte Medaille in den letzten fünf Jahren auf sicher. Wie bereits beim 3:2 nach Penaltyschiessen im Viertelfinal gegen Kanada erzielten die Skandinavier zwei Tore im Powerplay.

Sowohl beim 1:0 (11.) als auch beim 2:0 (37.) traf Loui Eriksson, der schon gegen die Nordamerikaner zum 2:1 erfolgreich gewesen war. Der Flügel der Dallas Stars gab 23 Sekunden vor dem Ende auch noch den Assist zum 3:0 von Playmaker Henrik Sedin. Die Finnen spielten zu diesem Zeitpunkt ohne Goalie. Eriksson hatte während des Lockouts sieben Partien für den HC Davos absolviert.

Die Paradelinie der Schweden

Auch Henrik Sedin war wie Eriksson an allen drei Toren beteiligt. Beim 1:0 wurde sein Schuss mit dem Bein abgelenkt, beim zweiten Treffer gab er den letzten, magistralen Pass. Der Starstürmer der Vancouver Canucks hat damit nach drei Einsätzen an dieser WM bereits sechs Skorerpunkte (2/4) auf dem Konto – wie sein Zwillingsbruder Daniel (1/5), der zwei Assists zum Sieg besteuerte. Eine starke Leitung zeigte auch der aus Stockholm stammende Torhüter Jhonas Enroth, der 30 Schüsse abwehrte. Finnland - Schweden 0:3 (0:1, 0:1, 0:1) Globe Arena, Stockholm. - 11'674 Zuschauer. - SR Olenin/Reiber (Russ/Sz), Dedjulja/Wilmot (WRuss/Ka). - Tore: 11. Eriksson (Henrik Sedin, Daniel Sedin/Ausschluss Melart) 0:1. 37. Eriksson (Henrik Sedin, Daniel Sedin/Ausschluss Kontiola) 0:2. 60. Henrik Sedin (Eriksson, Tallinder) 0:3. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Finnland, 2mal 2 Minuten gegen Schweden. Finnland: Raanta; Hietanen, Lepistö; Mäntylä, Laakso; Väänänen, Jalasvaara; Kukkonen, Melart; Aaltonen, Kontiola, Pesonen; Salminen, Granlund, Korpikoski; Pihlström, Koskiranta, Savinainen; Anttila, Hytönen, Hagman. Schweden: Enroth; Gustafsson, Tallinder; Granberg, Kronwall; Fransson; Fälth; Eriksson, Henrik Sedin, Daniel Sedin; Hjalmarsson, Persson, Landeskog; Danielsson, Lundqvist, Pettersson; Ericsson, Lindberg, Thörnberg; Axelsson. Bemerkungen:Schweden ohne Edler (gesperrt). 58. Timeout Finnland. Finnland von 58:13 bis 59:27 ohne Goalie.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch