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«Es regt mich auf, wie wir verloren haben»

Freude, aber kein überschwänglicher Jubel beim SCL, Frustration, aber keine Panik beim SCB – so kann die Stimmung in der Ilfishalle nach dem Derby beschrieben werden.

Die SCL Tigers schaffen gegen den SCB die Überraschung und gewinnen mit 4:2.
Die SCL Tigers schaffen gegen den SCB die Überraschung und gewinnen mit 4:2.
Keystone
Der Langnauer Dan Weisskopf (rechts) kämpft um den Puck gegen Berns Alain Berger.
Der Langnauer Dan Weisskopf (rechts) kämpft um den Puck gegen Berns Alain Berger.
Keystone
Damiano Ciaccio (links) und Evgei Chiriayev (rechts) gegen Tristan Scherwey.
Damiano Ciaccio (links) und Evgei Chiriayev (rechts) gegen Tristan Scherwey.
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Nils Berger, der das vorentscheidende 3:2 erzielt hatte, wurde nach dem 4:2-Sieg der SCL Tigers noch auf dem Eis interviewt. Kurz darauf gab er im Kabinengang Auskunft. Aus der Garderobe drangen derweil ein paar Freudenschreie nach draussen, doch allzu überschwänglich gefeiert wurde nicht. Es war nur ein Sieg im Verlauf einer langen, harten Saison, wenn auch ein besonders schöner. «Der Anfang war hart, aber nach dem Rückstand bewiesen wir viel Moral», meinte Berger. Der 24-Jährige erlebte zum ersten Mal in der Ilfishalle das Traditionsderby zwischen dem SCL sowie dem SCB und schwärmte am Ende «von der sehr speziellen Stimmung».

Ein paar Meter entfernt hielt sich die Begeisterung über das zuvor Passierte logischerweise in Grenzen. Derek Roy machte am Boden Dehnungsübungen, die anderen SCB-Akteure füllten mit starrem Blick den Kohlenhydratspeicher wieder auf. «Im zweiten Drittel machten wir während sechs, sieben Minuten extrem viel Druck, doch die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor fallen», haderte Verteidiger Beat Gerber mit dem Schicksal.

Wie Gerber hatte auch Simon Moser einst das Tigers-Trikot getragen. «Nach dem optimalen Start nahmen wir den Fuss vom Gas – das darf uns nicht passieren», sagte der Flügel. Moser fügte an, der Anschlusstreffer sei für die Langnauer im richtigen Moment gekommen. «Danach kam das Publikum ins Spiel.» Bereitet es ihm Sorgen, dass der SCB immer mal wieder ein Spiel gegen einen Gegner verliert, den er schlagen müsste? «Von Sorgen zu reden, wäre übertrieben. Aber es regt mich auf, wie wir verloren haben», antwortete der SCB-Stürmer.

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