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Eine Mannschaft mit zwei Gesichtern

Der Aufsteiger zeigt dem Meister den Meister – beim 2:3 nach Verlängerung in Lausanne agiert der SC Bern einmal mehr inkonstant. Trainer Antti Törmänen kritisiert, es gebe «zu viele Passagiere».

Ivo Rüthemann gegen Lausannes Goalie Cristobal Huet.
Ivo Rüthemann gegen Lausannes Goalie Cristobal Huet.
Keystone
Antti Törmänen gibt Anweisungen an die Spieler.
Antti Törmänen gibt Anweisungen an die Spieler.
Keystone
Der Berner Beat Gerber will sich gegen Caryl Neuenschwander durchsetzen.
Der Berner Beat Gerber will sich gegen Caryl Neuenschwander durchsetzen.
Keystone
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Ausgerechnet Thomas Déruns. Er, der während seiner Zeit beim SC Bern kaum einen Schlittschuh vor den anderen gebracht hatte, besiegelte am Samstagabend mit seinem wunderbaren Direktschuss in der Verlängerung das Schicksal der Berner: Der Meister unterlag beim Aufsteiger 2:3. Nach Déruns’ Treffer gerieten die Zuschauer in der Patinoire de Malley in Ekstase, einige warfen den Lausanner Spielern gar Luftküsse zu. Antti Törmänen war derweil restlos bedient. Der finnische SCB-Trainer stapfte unverzüglich in die Katakomben, richtete vermutlich deutliche und mit Sicherheit laute Worte an das Team. Anschliessend verzichtete er ausserhalb der Garderobe wie gewohnt auf Einzelkritik, sagte aber: «Einige haben sich einmal mehr nicht ans Spielsystem gehalten, das ist egoistisch.» Und: «Wir haben zu viele Passagiere in der Mannschaft.»

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