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Ein Geburtstag voller Sorgen

Ineffiziente Langnauer haben in Rapperswil 3:4 nach Verlängerung verloren, in der zweiten Playout-Serie liegen sie 1:2 zurück. Der Kanadier Mark Popovic gab nach wochenlanger Pause sein Comeback.

Jubel bei den Rapperswilern Robbie Earl, Adrian Wichser und Derrick Walser, von links, nach dem Treffer zum 1-1 in der Diners Club Arena in Rapperswil.
Jubel bei den Rapperswilern Robbie Earl, Adrian Wichser und Derrick Walser, von links, nach dem Treffer zum 1-1 in der Diners Club Arena in Rapperswil.
Keystone
Der Rapperswiler Peter Sejna, rechts, und Langnaus Etienne Froidevaux, links, kämpfen um den Puck.
Der Rapperswiler Peter Sejna, rechts, und Langnaus Etienne Froidevaux, links, kämpfen um den Puck.
Keystone
Der Langnauer Kurtis McLean, oben, und der Rapperswiler Robbie Earl, unten, kaempfen um den Puck.
Der Langnauer Kurtis McLean, oben, und der Rapperswiler Robbie Earl, unten, kaempfen um den Puck.
Keystone
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Alex Reinhard runzelte die Stirn. Die Gratulationen zu seinem 39.Geburtstag nahm der Langnauer Cheftrainer am späten Samstagabend nur widerwillig entgegen. Er lächelte gequält, Feierlaune wollte keine aufkommen. Seine Schützlinge hatten es zuvor verpasst, ihn zu beschenken. 3:4 nach Verlängerung verloren verunsicherte SCL Tigers gegen konfuse Rapperswil-Jona Lakers; erneut wiesen die Emmentaler ein klares Chancenplus auf, wiederum aber servierten sie den St.Gallern mit haarsträubenden Eigenfehlern den Sieg quasi auf dem silbernen Tablett. «Unsere Fehler werden brutal bestraft», resümierte Reinhard, der darauf hinwies, dass die Lakers aus nur elf Schüssen aus dem Slot drei Treffer erzielten. In der zweiten Playout-Serie liegen die SCL Tigers nun 1:2 in Rückstand; verlieren sie zwei weitere Male, werden sie im April gegen den NLB-Meister um den Ligaerhalt kämpfen müssen. Er habe nach wie vor den Eindruck, dass seine Mannschaft die bessere sei, meinte Reinhard etwas trotzig, «am Dienstag wäre es sehr wichtig, zu siegen». Deutlicher wurde Angreifer Sandro Moggi. «Wir sollten 3:0 führen. Nun stehen wir unter Druck, müssen das nächste Heimspiel unbedingt gewinnen.»

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