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«Dieses Thema stört mich gewaltig»

Raeto Raffainer hat dafür gesorgt, dass das Nationalteam wieder attraktiv ist. Nun tritt der Direktor der Schweizer Auswahlen ab. Foto: Andy Müller (Freshfocus)

Ist es möglich, dass der Zeitnehmer gegen Kanada beim letzten Bully die Uhr mit Verzögerung – sagen wir vier Zehntelsekunden zu spät – ausgelöst hat?

Kommen solche Gedanken auf?

Die Schweiz war vier Zehntelsekunden vom Halbfinal entfernt. Ist das die bitterste Niederlage in Ihrer Funktion als Direktor?

Die Enttäuschung ist bei allen gross. Aber als Sie Ihr Amt im Winter 2015 antraten, hatte das Nationalteam noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.

Gehen Ihnen die Ereignisse nah, weil es Ihre letzte WM in dieser Rolle ist?

«Das Know-how aus den Clubs muss bei Bedarf dem Nationalteam zur Verfügung stehen.»

Das Nationalteam ist populär, die Heim-WM steht an, und ausgerechnet jetzt verlassen Sie den Verband. Weshalb?

Manche dachten nach Ihrer Unterschrift bei Davos, Sie würden die Aufgaben beim Verband früher als geplant abgeben und bei der WM nicht mehr im Amt sein.

Weshalb nicht?

Würden Sie also, wie das die Deutschen taten, Kari Jalonen als Berater engagieren…

Bald gehören auch Sie zu den Clubvertretern.

…mit Goaliecoach Peter Mettler sind es drei…

Wird sich in dieser Angelegenheit etwas ändern?

Die Verantwortlichen der mächtigen Clubs Bern und Zürich reden gar beim Lohn des Nationaltrainers mit. Kann sich der Verband eine Nicht-Verlängerung mit Patrick Fischer leisten?

Die Frage zielt eher aufs Image ab: Fischer hat Erfolg, ist im Hinblick auf die Heim-WM 2020 der ideale Botschafter.

Sein Vertrag läuft 2020 aus. Eine vorzeitige Verlängerung dürfte nicht mehr in Ihren Kompetenzbereich fallen.

Ist es auch ein Teil der Strategie, dass der Wohlwend-Nachfolger ein Schweizer sein muss?

An wen denken Sie?