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Diese sechs Schweizer haben eine Rechnung offen

2013 ist Patrick Fischer als Assistent dabei, quasi als Schnupperstift unter Headcoach Sean Simpson. Er erlebt aus nächster Nähe mit, wie die Mannschaft neun Siege aneinanderreiht - und im Final gegen Gastgeber Schweden 1:5 verliert. In der Garderobe wendet sich Fischer an die Mannschaft: «Jungs, eines Tages wird diese Chance wieder kommen.» Fünf Jahre später ist es soweit - und Fischer führt das Nationalteam als Hauptverantwortlicher. Er sagt:«Wir dürfen stolz darauf sein, nochmals in einem WM-Final zu stehen. Und wir werden alles daran setzen, diesen zu gewinnen.»
Der Bülacher teilt sich 2013 mit Martin Gerber die Arbeit im Schweizer Tor. Berra bestreitet vier Partien, überzeugt mit einer Fangquote von 96 Prozent und zeigt im Halbfinal gegen die USA (3:0) «eine der besten Leistungen in meiner Karriere». Nach der WM wagt der Goalie den Schritt nach Nordamerika. Fünf Jahre und 76 NHL-Partien später steht er mit der Schweiz wieder im Final. Er überzeugt in der Gruppenphase, erleidet aber vor dem letzten Gruppenspiel gegen Frankreich eine leichte Verletzung. Seither hütet Genoni das Tor. Nächste Saison wird Berra für Gottéron spielen.
2010 bestreitet Niederreiter mit gerade einmal 17 Jahren und Gitterhelm seine erste Weltmeisterschaft bei den Aktiven. Drei Jahre später ist er beim Silber-Rush eine treibende Kraft. Kein Schweizer erzielt in Stockholm mehr Tore (5). Mit seiner Begeisterung für die Schweiz und mit der internationalen Klasse verkörpert der Bündner das Idealbild des Nationalspielers. In Dänemark sorgt Niederreiter mit Enzo Corvi, seinem Kumpel aus Churer Juniorenzeiten, im ersten Block für Spektakel. Nach dem Sieg im Halbfinal sagt er:«Wir haben noch eine Rechnung offen. Die wollen wir am Sonntagabend begleichen.»
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