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Die Trainerentlassung spaltet den SCB

Der Beschluss, sich von Trainer Larry Huras zu trennen, wird in der Organisation des SC Bern heftig diskutiert. Sportchef Sven Leuenberger steht nicht hinter dem Entscheid des Verwaltungsrats.

SCB-CEO Marc Lüthi: «Wenn die Unternehmungsoptik entscheidet, hat sich die Sportoptik zu fügen.» SCB-Sportchef Sven Leuenberger: «Ich stehe nicht hinter der Entlassung. Es war kein sportlicher, sondern ein Marketingentscheid.»
SCB-CEO Marc Lüthi: «Wenn die Unternehmungsoptik entscheidet, hat sich die Sportoptik zu fügen.» SCB-Sportchef Sven Leuenberger: «Ich stehe nicht hinter der Entlassung. Es war kein sportlicher, sondern ein Marketingentscheid.»
Andreas Blatter/Urs Baumann

Es ist ein Entscheid, der wahrhaftig für Aufsehen sorgt. Ein Entscheid, «der nicht wissenschaftlich richtig oder falsch ist», wie Marc Lüthi sagt. Am Freitag beendeten der Berner CEO und Verwaltungsratspräsident Walter Born das Arbeitsverhältnis mit Larry Huras. Der Trainer wurde kurz nach dem 17. Qualifikationsspiel (1:2 gegen die ZSC Lions) über seine Absetzung informiert. «Larry nahm den Entscheid auf wie ein Mann, der schon lange in diesem Geschäft arbeitet», erklärt Lüthi. «Die Erfahrung zeigt, dass wir zuletzt oft zu spät gehandelt hatten. Diesen Fehler wollten wir nicht nochmals machen. Wir hatten das Gefühl, der Wechsel sei nötig. Deshalb handelten wir. Fertig. Ob der Entscheid richtig war, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht.» Es ist ein pikantes Detail, dass ein Spieler nach der Bekanntgabe versuchen wollte, Lüthi und Born umzustimmen – vergeblich.

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