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Die Langnauer «Bombe»

Kévin Hecquefeuille hat sich bei den SCL Tigers als Transfercoup erwiesen. Der französische Nationalspieler will in Langnau etwas bewegen. Samstag (20 Uhr) gastiert der Absteiger in La Chaux-de-Fonds.

Eigentlich war ja ein Hund verantwortlich dafür, dass Kévin Hecquefeuille ein Tiger wurde. Anfang Oktober hatte sich der Franzose mit dem Südtiroler Verein Bozen auf eine Zusammenarbeit geeinigt, wegen persönlicher Differenzen wurde der Vertrag nach drei Tagen bereits wieder aufgelöst. Dem Vernehmen nach waren in der Wohnung, welche Hecquefeuille zur Verfügung gestellt worden war, keine Haustiere erwünscht. Der Profi, ein Hundenarr, fand keinen Gefallen daran.

Kurz darauf schloss sich der 29-Jährige den SCL Tigers an, in Langnau fand er eine hundegerechte Bleibe. Im Emmental fühlt er sich wohl; unmittelbar nach dem Jahreswechsel unterzeichnete er einen neuen Kontrakt, der bis Ende der Saison 2015/2016 Gültigkeit hat. Hecquefeuille ist beim Absteiger ein Eckpfeiler; Tigers-Berater Alfred Bohren bezeichnet ihn als Glücksgriff, Coach Bengt-Ake Gustafsson spricht vom «unverzichtbaren Wert in der Defensive». Und Sandro Moggi liess unlängst verlauten, Hecquefeuille sei eine echte Bombe, die in der Offensive explodieren könne.

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