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Die dunklen Tage des Chuck Kobasew

Der kanadische Stürmer des SC Bern leidet seit über einem halben Jahr an den Nachwirkungen einer Hirnerschütterung. Für diese Zeitung erzählt er seine Leidensgeschichte. «Es gab eine Zeit, da wollte ich niemanden sehen, mit niemandem reden», sagt Kobasew.

Allein im Stadion: Chuck Kobasew hielt zuletzt den Lärm an SCB-Spielen nicht aus.
Allein im Stadion: Chuck Kobasew hielt zuletzt den Lärm an SCB-Spielen nicht aus.
Urs Baumann
Glücklich: Kobasew (links) stemmt mit Martin Plüss den Pokal.
Glücklich: Kobasew (links) stemmt mit Martin Plüss den Pokal.
Keystone
Kobasew wechselte im im Sommer 2014 zum SCB - mit Erfahrung aus 645 NHL-Spielen.
Kobasew wechselte im im Sommer 2014 zum SCB - mit Erfahrung aus 645 NHL-Spielen.
Keystone
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Freitag, Stadionrestaurant in der Postfinance-Arena. Nicolas James «Chuck» Kobasew, Kanadier mit grosser NHL-Erfahrung in Diensten des SC Bern, erscheint in T-Shirt, Bluejeans und Flipflops. Kobasew hat seit dem 3. Oktober und einem Zusammenstoss mit Schiedsrichter Marco Prugger nicht mehr Eishockey gespielt – wegen einer Hirnerschütterung. Es war seine fünfte, die dritte innert 16 Monaten. Jetzt, da die Saison vorbei ist und es ihm etwas besser geht, ist Kobasew bereit, über sein Schicksal zu reden. Der bald 34-Jährige erzählt mit ruhiger Stimme, artikuliert sich gut und weicht keiner Frage aus. Es ist eine berührende Geschichte.

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