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Chris DiDomenico zurück von seiner NHL-Odyssee

Es ist schwierig, aus Chris DiDomenico schlau zu werden. Der Kanadier ist ein Mann mit vielen Gesichtern und voller Leidenschaft fürs Eishockey.

Zurück im Emmental: Der Langnauer Publikumsliebling und Hoffnungsträger Chris DiDomenico posiert in der Schaukäserei von Affoltern.

Zurück im Emmental: Der Langnauer Publikumsliebling und Hoffnungsträger Chris DiDomenico posiert in der Schaukäserei von Affoltern.

(Bild: Marcel Bieri)

Er sagt: «Ich provoziere gerne. Ich spiele dreckig. Ich bin ein Krieger auf dem Eis.» An seinen Körper hat er sich Engel, Friedenstauben und eine Weisheit von Mutter Teresa tätowieren lassen.

Er sagt: «Ich tue alles dafür, zu gewinnen. Ich nehme keine Rücksicht auf andere.» Jeden Abend betet er. Er schöpft Kraft aus dem Glauben an Gott, hält Nächstenliebe für wichtig.

Er sagt: «Ich mache während des Spiels gerne etwas Verrücktes. Ich stehe gerne im Mittelpunkt.» Beim Essen im Restaurant wirkt er schüchtern, er scheut Augenkontakt, hält sich vornehm zurück.

Chris DiDomenico steht für vieles in Langnau. Er garantiert Tore und Emotionen. Er liefert Vorlagen und Schlagzeilen. Er verhindert Langeweile und Genügsamkeit. Der Kanadier ist ein Mann mit vielen Gesichtern. Eines zeigt ihn, wie er nach einem verwerteten Penalty auf die Bande springt, wie er sich mit gegnerischen Fans anlegt und sich gut dabei fühlt, wenn alle gegen ihn sind. Ein anderes präsentiert ihn als Landei, das gerne dem Trubel entflieht und mit dem Hund spazieren geht. Das froh ist, wenn es mit den Leuten klarkommt.

Berner Zeitung

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