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Champions Hockey League: SCB scheidet nach Vorrunde aus

Der SCB verliert sein letztes Gruppenspiel in der Champions Hockey League gegen den Linköping HC hoch mit 1:7 und scheidet damit nach der Vorrunde aus.

Chuck Kobasew (SCB, rechts) kämpft um den Puck gegen Daniel Rahimi (Linköping).
Chuck Kobasew (SCB, rechts) kämpft um den Puck gegen Daniel Rahimi (Linköping).
Keystone
Cory Conacher, Thomas Rüfenacht and Trevor Smith nach ihrem ersten und einzigen Tor. Zu feiern gabs danach nichts mehr.
Cory Conacher, Thomas Rüfenacht and Trevor Smith nach ihrem ersten und einzigen Tor. Zu feiern gabs danach nichts mehr.
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Und wieder ist die Scheibe drin: Berns Beat Gerber, Martin Plüss und Goalie Janick Schwendener stehen enttäuscht gegen Linköpings Chad Billins.
Und wieder ist die Scheibe drin: Berns Beat Gerber, Martin Plüss und Goalie Janick Schwendener stehen enttäuscht gegen Linköpings Chad Billins.
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Oberflächlich betrachtet hätte die Ausgangslage für den SCB im letzten Gruppenspiel der Champions Hockey League nicht besser sein können. Der Gegner Linköping HC stand bereits als Gruppensieger fest. Die Schweden waren erst knappe drei Stunden vor Spielbeginn auf dem Flughafen Bern gelandet und liessen in dem für sie bedeutungslosen Spiel einige Stammspieler pausieren.

Doch es zeigte sich rasch, dass der LHC nicht gewillt war, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Der SCB ging zwar nach schöner Vorarbeit von Trevor Smith durch einen sehenswerten Backhand-Abschluss von Cory Conacher bereits in der 4. Minute in Führung, musste aber nach einem zufällig abgelenkten Weitschuss in der 10. Minute den Ausgleich hinnehmen.

Nachlassen statt Aufbäumen

Und in der Folge zeigten sich die schwungvoll aufspielenden Schweden auch im physischen Spiel als sehr hartnäckig. Im zweiten Powerplay gelang dem LHC kurz vor Drittelsende sogar noch der Führungstreffer. Als Linköping dann bei Spielmitte gar 3:1 in Führung ging, wurde die Aufgabe für den SCB zunehmend schwieriger.

Das Team von Guy Boucher erhöhte gegen Ende des zweiten Abschnitts zwar den Druck und kam auch zu einigen guten Torchancen, doch der defensiv clever agierende Gegner befreite sich immer wieder aus der Umklammerung und blieb bei seinen Gegenstössen stets gefährlich.

Statt einem Berner Sondereffort im Schlussdrittel passierte das Gegenteil, ein unerklärliches Nachlassen auf ganzer Ebene. Mit drei Toren in den ersten fünf Minuten des Schlussdrittels raubten die oft einen Schritt schnelleren Schweden dem SCB die letzte Hoffnung auf einen Sieg und damit das Erreichen der Sechzehntelfinals.

SC Bern - Linköping HC 1:7 (1:2, 0:1, 0:4)

PostFinance-Arena. – 5777 Zuschauer. – SR Bauer (GER), Wiegand (Sz) / Kaderli (Sz), Kovacs (Sz). – Tore: 4. Conacher (Smith, Rüfenacht) 1:0. 10. Rakhshani (Hansson) 1:1. 20. Billins (Ausschluss Conacher) 1:2. 29. Lilja (Sörensen) 1:3. 41. Fogström (Sörensen) 1:4. 44. Billins (Little/Ausschlüsse Smith und Alain Berger) 1:5. 45. Lilja (Hansson, Dahlström/Ausschluss Alain Berger) 1:6. 48. Blomberg (Forsling) 1:7. – Strafen: Bern 5-mal 2 Minuten, Linköping 4-mal 2 Minuten. – Bemerkungen: Bern ohne Blum, Bodenmann, Scherwey (verletzt) und Jobin (krank). 41. Helbling verletzt ausgeschieden.

Bern: Schwendener; Gerber, Untersander; Krueger, Kreis; Flurin Randegger, Gian-Andrea Randegger; Dubois, Helbling; Conacher, Smith, Rüfenacht; Kobasew, Ebbett, Moser; Alain Berger, Plüss, Pascal Berger; Müller, Hischier, Reichert. Linköping: Rautio; Carlsson, Junland; Billins, Forsling; Hansson, Anton Karlsson; Rahmi, Dahlström; Rakhshani, Sebastian Karlsson, Gordon; Lilja, Fogström, Sörensen; Little, Andersson, Hardt; Blomberg, Rondahl, Törnqvist.

pd/chh

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