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Brandis unter Zugzwang

Eishockey Brandis hat im Playoff-Final der Swiss Regio League bei Dübendorf mit 2:4 verloren. Die Emmentaler liegen in der Serie 1:2 zurück.

Bollwerk: Brandis-Stürmer Michael Gurtner (links) und Denis Barts schauen zu, wie Goalie Remo Trüb einen weiteren Versuch pariert.
Bollwerk: Brandis-Stürmer Michael Gurtner (links) und Denis Barts schauen zu, wie Goalie Remo Trüb einen weiteren Versuch pariert.
Marcel Bieri

Nach zwei Minuten im Schlussdrittel lag Dübendorf gestern in Spiel 3 erstmals in Führung. Diese 3:2-Führung durch Cyrill Kreis gaben die Gastgeber nicht mehr aus der Hand. Das 4:2 der Zürcher ins leere Tor besiegelte die Niederlage Brandis’ definitiv. Damit muss das Team von Andreas Beutler am Sonntag in Huttwil gewinnen und die Best-of-5-Serie zum 2:2 ausgleichen, sonst sind die Titelträume geplatzt.

Sandro Hain benötigte für den ersten Treffer der Emmentaler etwas mehr als hundert Sekunden. Es war für Brandis gar die erste nennenswerte offensive Aktion, die zu diesem 1:0 führte. Nach zwölf Minuten glich Dübendorfs Topskorer Steven Widmer die Partie noch vor der ersten Pause aus.

Dem EHC Brandis gelang aber die erneute Führung. Im Mitteldrittel führte eine Kombination im Powerplay über Patric Buri, Patrick Meyer und abschliessend Marco Blaser zur 2:1-Führung für Brandis. Ebenfalls in Überzahl glich Dübendorf die Partie zum zweiten Mal aus.

Mit Emotionen

Gleich zu Spielbeginn legte vor ­allem Dübendorf ein horrendes Tempo vor, setzte sich im Drittel von Brandis fest und kreierte auch Abschlüsse, die aber vorerst allesamt am Gehäuse vorbeiflogen.

Nach der Führung der Gäste entgegen dem Spielverlauf war die Partie lanciert. Keine vier ­Minuten waren gespielt, als die Emotionen hochkochten. Schiedsrichter Jordi schickte dabei Brandis-Stürmer Roman Messerli für einen Cross-Check unter die Dusche.

Trüb im Fokus

Auf beiden Seiten konnten sich die Torhüter in Szene setzen. Brandis’ Lukas Gasser parierte etwa erfolgreich gegen den Doppeltorschützen vom vergangenen Dienstag Joshua Theodoridis.

Auch Remo Trüb blieb im Fokus, beispielsweise als er einen Schuss Sven Nägelis abwehrte. Offensiv führte Dübendorf die feinere Klinge. Die schnellen Gegenstösse waren stets gefährlich.

pmu

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