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Bomo Thun will die Favoriten ärgern

Bomo Thun hat nach zwei 3. Plätzen in Meisterschaft und Cup Appetit auf mehr. Die Thunerinnen wollen die Favoriten ärgern.

Daniel Monnin
Ambitioniert: Trainer Steve Huard (l.) und Sportchef Roger Rentsch.
Ambitioniert: Trainer Steve Huard (l.) und Sportchef Roger Rentsch.
Markus Grunder

Zwei 3. Plätze verpflichten: Bomo Thun hat sich für die am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Reinach beginnende Meisterschaft der SWHL A verstärkt und will einen weiteren Schritt nach ­vorne tun. Trainer Steve Huard, der auch das U-18-Nationalteam führt, basiert seine Zuversicht darauf, dass sich die Mannschaft ausgeglichener und weniger berechenbar präsentiert. «Wir haben mit unseren Transfers eine gute Mannschaft besser gemacht», ist er überzeugt. Dabei denkt er in erster Linie an «neue Charaktere, neue Qualitäten und ein grosses Mass an Erfahrung».

Erfahrung bringen die drei Toptransfers tatsächlich eine Menge mit: Allein die 24-jährige jurassische Nationalspielerin Sarah Forster schaut auf fünf Weltmeisterschaften, auf Olympische Spiele und auf über 130 Spiele in der Schweizer und der schwedischen Meisterschaft zurück. Sie ist der defensive Eckpfeiler mit Offensivdrang.

«Unser Ziel ist es, ins Finale vorzustossen und vielleicht die Überraschung zu schaffen», sagt Forster. Mit Leslie Oles spielt eine der neuen Ligaattraktionen in Thun. Die 27-jährige Stürmerin aus Québec kommt mit dem Leistungsausweis von über 200 Punkten aus 125 Spielen in fünf Jahren in der kanadischen Universitätsliga und drei Jahren in der Canadian Women’s Hockey League – und mit einem Meistertitel mit Montreal ins Berner Oberland.

«Leslie kann ein Spiel allein entscheiden», sagt Landsmann Huard. Die Dritte im Bunde ist die amerikanische Verteidigerin Molly Strabley, die nach vier Jahren in Princeton nach Thun gewechselt ist. «Auch sie bringt Offensivpower mit, denn sie wird diese Saison im Sturm spielen», sagt Huard.

Für Captain Andrea Schranz, die in ihre 11. Saison mit Bomo steigt, ist das erklärte Ziel, den Final zu erreichen, nicht zu hoch gegriffen. Wie auch Sturmkollegin Tess Allemann hält sie aber fest: «Wir sind nicht die Favoriten, aber wir können den Favoriten ein Bein stellen.»

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