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SCB auf dem Weg zur Besserung

Zwei Spiele, sechs Punkte – Lars Leuenberger ist der Einstand als SCB-Cheftrainer geglückt.

Im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Lars Leuenberger...
Im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Lars Leuenberger...
Keystone
... musste der SC Bern bei Lausanne antreten.
... musste der SC Bern bei Lausanne antreten.
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Selbst am Boden liegend verlieren Martin Plüss (rechts) und Ralph Stalder den Puck nicht aus den Augen.
Selbst am Boden liegend verlieren Martin Plüss (rechts) und Ralph Stalder den Puck nicht aus den Augen.
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Wäre der SC Bern ein Patient, liesse sich nach der vergangenen Doppelrunde festhalten: Das Schlimmste scheint überstanden. Nach Gottéron am Freitag bezwangen die Berner am Samstag auswärts auch Lausanne. Der 1:0-Sieg war – wie das Resultat unschwer vermuten lässt – jedoch hart erkämpft. Die beiden Equipen boten den 6'383 Zuschauern wenig Spektakel und neutralisierten sich über weite Strecken. Erst in der 55. Minute sorgte Sean Bergenheim mittels «Buebetrickli» für die Entscheidung.

«Physisch sind wir bereit, deshalb war diese Leistungssteigerung im Schlussdrittel möglich», meinte Timo Helbling. Wie schon gegen Gottéron hatte Lars Leuenberger in Lausanne im letzten Drittel die Kräfte gebündelt und auf drei Linien umgestellt. «Es war sicher kein schönes Spiel, aber die Jungs haben gekämpft, sich in die Schüsse geworfen, wir haben diesen Sieg gewollt», lobte der neue Cheftrainer seine Mannschaft. Auch wenn nicht alles nach Wunsch klappte, hielt er fest: «Hätte mir vor dieser Doppelrunde jemand sechs Punkte angeboten, ich hätte unterschrieben.»

Beim SCB ist man allenthalben froh, kehrt nach der turbulenten letzten Woche wieder etwas Ruhe ein. «Das alles ging nicht spurlos an uns vorbei», sagte Helbling. Er habe in seiner Karriere einige Trainerwechsel erlebt, in manchen Equipen hätten sich vor einem solchen Schritt Zerfallserscheinungen gezeigt; beim SCB sei dies nicht der Fall gewesen. Dennoch hielt der Verteidiger fest, das taktische Korsett sei in den letzten beiden Spielen ein wenig gelockert worden, «vielleicht waren wir etwas festgefahren».

Vor dem Cup-Viertelfinal am Mittwoch in Visp gilt das Augenmerk nun der Analyse. «Es geht darum, Laufwege besser einzustudieren, ich will den Spielern zeigen, was ich gerne hätte», erklärte Leuenberger. Für Helbling ist derweil klar, dass dem Team nun viel Arbeit bevorsteht: «In unserer Situation mag es nichts leiden, jedes Spiel wird entscheidend sein.»

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