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Auch die ZSC Lions stehen im Viertelfinal

Nach Bern und Fribourg-Gottéron hat sich der ZSC als drittes Schweizer Team für die Viertelfinals der Champions Hockey League qualifiziert. Nächster Gegner ist Växjö aus Schweden.

Roman Wick (r.) schoss die Lions in die nächste Runde. (9. November 2016)
Roman Wick (r.) schoss die Lions in die nächste Runde. (9. November 2016)
Walter Bieri, Keystone
Ryan Shannon (m.) im Duell mit Luganos Daniel Sondell (l.) und Goalie Elvis Merzlikins.
Ryan Shannon (m.) im Duell mit Luganos Daniel Sondell (l.) und Goalie Elvis Merzlikins.
Walter Bieri, Keystone
Zurich's  Ryan Shannon, right, fights for the puck against Lugano's Maxim Lapierre, left, and Lugano's Julian Walkers, back, during the ice hockey Champions League match 1/8 Final between HC Lugano and ZSC Lions in Zurich, Switzerland, Wednesday, November 09, 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Zurich's Ryan Shannon, right, fights for the puck against Lugano's Maxim Lapierre, left, and Lugano's Julian Walkers, back, during the ice hockey Champions League match 1/8 Final between HC Lugano and ZSC Lions in Zurich, Switzerland, Wednesday, November 09, 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Walter Bieri, Keystone
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Nach dem 2:3 im Hinspiel gewannen die ZSC Lions in der Champions Hockey League gegen Lugano zu Hause 4:2 nach Verlängerung. Nächster Gegner ist Växjö aus Schweden.

Den entscheidenden Treffer erzielte Roman Wick nach 67 Sekunden der Overtime bei vier gegen drei Feldspielern. Luganos Tony Martensson hatte kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit eine Strafe kassiert.

Lugano ging in Front

Im Hinspiel hatten die Lions eine 2:0-Führung verspielt. Diesmal legte Lugano vor. Sebastien Reuille zog in der 6. Minute quasi aus dem Nichts alleine auf ZSC-Keeper Lukas Flüeler los und bezwang diesen mit einem wuchtigen Slapshot. Der Treffer fiel entgegen dem Spielverlauf. Die Lions waren sehr schwungvoll in die Partie gestartet; in der 3. Minute scheiterte Patrick Thoresen am Pfosten.

Auch nach dem 0:1 war der ZSC das bessere Team. Die Bemühungen wurden noch vor der ersten Pause belohnt: Reto Schäppi nach einem Abpraller (15.) und Verteidiger Severin Blindenbacher (16.) drehten die Partie mit zwei Toren innert 47 Sekunden. In der 30. Minute nutzte Patrick Thoresen das zweite Powerplay der Gastgeber zum verdienten 3:1. Der Norweger war nach einem schönen Querpass von Blindenbacher an den weiten Pfosten erfolgreich.

Künzle und Pestoni mit Comeback

Nach dem 3:1 sprach eigentlich alles für den ZSC. Dass die Stadtzürcher nicht höher führten, lag an Luganos überzeugendem Keeper Elvis Merzlikins. In der 37. Minute agierten die Stadtzürcher bei vier gegen vier Feldspielern dann allerdings viel zu passiv, liessen sie Linus Klasen viel zu viel Zeit zum Schiessen, was der Schwede mit dem 2:3 bestrafte. Im letzten Drittel besassen dann auch die Bianconeri einige gute Chancen.

Bei den Lions gaben Mike Künzle und Inti Pestoni ihr Comeback, nachdem sie Anfang Oktober für nicht fit genug befunden worden waren und deshalb ein spezifisches Aufbautraining bestreiten mussten. Künzle verzeichnete beim 1:1 einen Assist.

ZSC Lions - Lugano 4:2 (2:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.V.

3567 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER))/Sidorenko (BLR), Borga/Fluri (SUI). - Tore: 6. Reuille (Gardner) 0:1. 15. (14:58) Schäppi (Trachsler, Künzle) 1:1. 16. (15:45) Blindenbacher (Sjögren) 2:1. 30. Thoresen (Blindenbacher, Wick/Ausschluss Hofmann) 3:1. 37. Klasen (Martensson/Ausschlüsse Herzog; Vauclair) 3:2. 62. (61:07) Wick (Blindenbacher/Ausschluss Martensson) 4:2. - Strafen: je 4mal 2 Minuten.

ZSC Lions:Flüeler; Blindenbacher, Siegenthaler; Rundblad, Geering; Seger, Marti; Guerra; Thoresen, Shannon, Wick; Kenins, Sjögren, Herzog; Chris Baltisberger, Cunti, Nilsson; Künzle, Trachsler, Schäppi; Pestoni.

Lugano: Merzlikins; Chiesa, Wilson; Sondell, Vauclair; Hirschi, Sartori; Ronchetti; Walker, Lapierre, Bertaggia; Zackrisson, Martensson, Klasen; Bürgler, Hofmann, Brunner; Gardner, Sannitz, Reuille.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Bärtschi (krank) und Suter. Lugano ohne Furrer, Kparghai und Fontana (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 3. Thoresen, 58. Blindenbacher.

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