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An der Seite des teuersten Verteidigers der Welt

Roman Josi, während des Lockout für den SC Bern im Einsatz, hat sich rasch wieder an das rauere NHL-Eishockey gewöhnt. Meistens verteidigt er bei den Nashville Predators neben Captain Shea Weber.

Adrian Ruch, Nashville
Ein starkes Team für Nashville: Roman Josi (links) und Shea Weber verstehen sich ausgezeichnet und harmonieren auf dem Eis immer besser.
Ein starkes Team für Nashville: Roman Josi (links) und Shea Weber verstehen sich ausgezeichnet und harmonieren auf dem Eis immer besser.
Adrian Ruch
Roman Josi in der Garderobe vor dem Logo der Nashville Predators.
Roman Josi in der Garderobe vor dem Logo der Nashville Predators.
Adrian Ruch
Der erfahrene Predators-Captain Shea Weber ist einer der von Josis Mentoren.
Der erfahrene Predators-Captain Shea Weber ist einer der von Josis Mentoren.
Keystone
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Ein grosser Countryfan ist Roman Josi nicht, aber einen Song hört er besonders gern: «I Like It, I Love It» von Tim McGraw. Dieses Lied wird in der Bridgestone-Arena eingespielt, wenn die Nashville Predators ein Tor erzielt haben. Im Match gegen die Detroit Red Wings erklingt der eingängige Titel in der 53.Minute für den Berner, dem soeben der Treffer zum 3:2 geglückt ist. Vom Stock eines Verteidigers ist der Puck nach einem Schuss des 22-Jährigen abgeprallt und hinter die Linie gefallen. «Endlich», sagt Josi, denn es ist im 17.Match sein erstes Tor. «Es fiel mir ein Stein vom Herzen, denn ich hatte mir schon in den Spielen zuvor etliche gute Chancen erarbeitet, aber leider nie getroffen.» Am Schluss schlagen die Predators die Red Wings, bei denen der Zürcher Damien Brunner eine solide Leistung zeigt, durch ein Tor Shea Webers 4:3 nach Verlängerung. Etwa um 22.45 Uhr, rund eine Stunde nach Matchende, verabschieden sich Weber und Josi in der Einstellhalle per Handschlag und mit ein paar Sprüchen – beide tragen Anzug und Krawatte. «Das ist an den Spieltagen vorgeschrieben», meint der Berner, der dann für diese Zeitung vier intensive Tage Revue passieren lässt.

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